Einen Meilenstein hat die Geschäftsführerin des Regionalen Innovations- und Technologietransferzentrums (Ritz), Manuela Meske-Schubert, es genannt: Am Donnerstagmittag wurde im Fallenbrunnen im Wissensquartier die Grundsteinlegung für das Gebäude gefeiert.

7 Millionen Euro Förderung von EU und Land

Das Projekt kostet rund 15,5 Millionen Euro, wovon 10,1 Millionen Euro auf das Gebäude entfällt, das die Lindauer „i+RB Industrie- und Gewerbebau“ erstellt. Es gibt 7 Millionen Euro Fördermittel von Europäischer Union und Land Baden-Württemberg für das „Leuchtturmprojekt“, Arndt Oschmann, Referatsleiter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes, berichtete. Gesellschafter des Ritz sind je zu 50 Prozent die Stadt Friedrichshafen und der Bodenseekreis.

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Interimsgeschäftsführerin Meske-Schubert, die ihren Posten an Marian Duram weitergibt, hofft: „Das Ritz wird ein Leuchtturm für Innovation, das weit über die Region hinaus strahlen wird.“ Im Laufe der Planung habe man das Konzept immer weiter konkretisiert. „Unser Konzept ist überzeugend“, sagt die Geschäftsführerin.

Digitalisierung und Mobilität der Zukunft

In dem Kompetenzzentrum sollen nach der Fertigstellung 2020 Innovationen in den Bereichen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft entwickelt werden. Als Ankermieter sollen das Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) und die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) einen Teil der Räumlichkeiten nutzen. Die Verhandlungen sind nach Auskunft von Meske-Schubert weit gediehen, unterzeichnet ist aber bisher nichts.

Gebäude auch für Mittelständler und Start-ups

Das zweistöckige Gebäude wird eine Gesamtfläche von 4100 Quadratmetern haben, erläuterte Erster Bürgermeister Stefan Köhler. Neben den Ankermieter sollen mittelständische Unternehmen und Start-ups das Gebäude nutzen.

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Innovation vorantreiben, damit der Wohlstand bleibt

Dass es der Region gut gehe, darüber waren sich Oschmann, der an den Regiowin-Wettbewerb erinnerte, und Landrat Lothar Wölfle einig. „Aber das ist nicht Gott gegeben“, warnte Wölfle und nannte beispielsweise die Ängste in der Autozulieferindustrie. Die öffentliche Hand sei gefordert, das Thema Innovation voranzutreiben, damit der Wohlstand bleibt.