Zwei Wochen vor der Eröffnung des neuen Friedrichshafener Sportbads am 8. Juni haben die Träger des Sportehrenbriefes der Stadt bei einer Führung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Eingeladen hatte der Stadtverband sporttreibender Vereine zusammen mit der Stadt Friedrichshafen.

In den Katakomben des komplett unterkellerten Sportbads erläuterte Chef-Techniker Norbert Landerer (Mitte), wie das Wasser gefiltert und desinfiziert wird.
In den Katakomben des komplett unterkellerten Sportbads erläuterte Chef-Techniker Norbert Landerer (Mitte), wie das Wasser gefiltert und desinfiziert wird. | Bild: Claudia Wörner

Jeder, der das 40 Millionen Euro teure Sportbad bisher gesehen habe, habe „Wow“ gesagt, schickte Bürgermeister Andreas Köster der Führung voraus. Er sagte: „Dank der Zeppelin-Stiftung können wir uns zum Wohl und für die Gesundheit der Bürger glücklicherweise Dinge leisten.“

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Sechs Kreisläufe mit zwölf Sandfiltern

Vom lichtdurchfluteten Eingangsbereich gingen die Sportehrenbriefträger zunächst in die Katakomben des komplett unterkellerten Sportbads. Hier erläuterte Chef-Techniker Norbert Landerer, wie das Wasser gefiltert und gereinigt wird. Bei den sechs Kreisläufen mit zwölf Sandfiltern werde der natürliche Wasserkreislauf nachgebildet. „Pro Badegast und Tag kommen 30 Liter frisches Wasser in den Kreislauf“, erklärte er. Jeder Wassertropfen laufe etwa alle der bis vier Stunden durchs System. Desinfiziert wird im Sportbad mit Chlorgas, laut Landerer eine saubere, sichere und kostengünstige Angelegenheit.

Die Becken fassen 2,3 Millionen Liter Wasser, wie die Besucher bei ihrem Rundgang erfuhren.
Die Becken fassen 2,3 Millionen Liter Wasser, wie die Besucher bei ihrem Rundgang erfuhren. | Bild: Claudia Wörner

Amtsleiter als Rutschentester

450 Spinde gibt es im Schwimmbad und weitere 80 im Saunabereich. Durch den Umkleidebereich kam die Gruppe in die Schwimmhalle und Reinhard Friedel, Leiter des Amtes für Bildung, Betreuung und Sport, übernahm die Führung entlang der Schwimmbecken. Insgesamt fassen sie 2,3 Millionen Liter Wasser. Die 83 Meter lange Wasserrutsche hat Friedel selbst schon ausprobiert: „Sie ist richtig schnell.“

Viel Holz und angenehme Farben: Der Saunabereich im neuen Friedrichshafener Sportbad.
Viel Holz und angenehme Farben: Der Saunabereich im neuen Friedrichshafener Sportbad. | Bild: Claudia Wörner

Die Sportehrenbriefträger waren beeindruckt. „Mein erster Eindruck ist sehr gut, auch von den Farben“, sagte Brigitte Feiss, die Bad und Sauna künftig nutzen möchte.

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Sportpark mit ZF-Arena und Kletterhalle

Rudi Mayer betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass sich eine Stadt ein Sportbad in dieser Größenordnung leisten könne. „Es ist ein neuer Schritt für unsere Stadt und wir können stolz darauf sein.“ Zusammen mit ZF-Arena und der Kletterhalle des Deutschen Alpenvereins habe die Stadt am Standort einen tollen Sportpark.

Die Träger des Sportehrenbriefs waren beeindruckt von dem 40-Millionen-Euro-Projekt mit seinen Schwimmbecken und Saunen.
Die Träger des Sportehrenbriefs waren beeindruckt von dem 40-Millionen-Euro-Projekt mit seinen Schwimmbecken und Saunen. | Bild: Claudia Wörner