„Das Active Sound System funktioniert kabellos“, erklärt Marc Rath. Das gebe es so noch nicht auf dem Markt. Mit ihm sei es möglich, die verschiedensten Motorengeräusche zu imitieren.

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Der Sender liest die Drehzahl an der sogenannten OBD-Schnittstelle aus. Diese befindet sich links unter dem Lenkrad. Die Daten werden an einen Verstärker im Kofferraum geschickt. „In Echtzeit wird aus der Drehzahl ein Motorgeräusch erzeugt“, sagt Rath. Die Installation des Lesegeräts ist einfach: Einstecken und es kann losgehen.

Bis zu acht verschiedene Geräusche sind aktuell geplant. „Besonders interessant ist für uns der Markt für Elektroautos“, erklärt der Marketing Manager. Hintergrund dazu sind neue Verordnungen der Europäischen Union: Ab dem 1. Juli 2019 ist es Pflicht, alle Neuentwickelten Elektro- und Hybridfahrzeuge mit Geräuschmodulen auszustatten.

Ab dem 1. Juli 2020 wird diese Richtlinie auch auf Fahrzeuge ausgeweitet, die neu zugelassen werden. Wer dann einen Gebrauchtwagen kauft, sollte sicherstellen, dass ein solches Modul schon eingebaut wurde. Bis dahin will Panthera ihr neues Produkt auf dem Markt haben. „Ab Herbst sollte es im Handel sein“, erklärt Marc Rath. „Mein Lieblingssound ist der vom Rennwagen“, sagt der Marketing Manager und drückt auf das Gaspedal.

 

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Das Motorengeräusch kann mit einer App gesteuert werden. Lautstärke, die Art des Motors und ab welcher Drehzahl sich das System einschaltet, können Nutzer so mit dem Handy kontrollieren.

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