Umverpackungen von Fleisch, Käse oder anderen Lebensmitteln nehmen immer mehr zu. Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen, dass sich der Anteil an Kunststoff-Verpackungen zwischen 1995 und 2015 fast verdoppelt hat. Seit eineinhalb Jahren haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, immer mit Dosen bewaffnet einzukaufen. Und das funktioniert – im Supermarkt, beim Metzger und an der Käsetheke. Der Vorteil daran: Der Aufschnitt in der Tupperdose wandert direkt aus dem Einkaufskorb in den Kühlschrank: Plastikmüll: Null.

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  • Geht das überall? Jeder Ladenbesitzer ist aus Hygienegründen gesetzlich dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Lebensmittel nicht kontaminiert werden, daher lassen das nicht alle zu. Dagegen ist es ausdrücklich erlaubt, dass der Kunde sein mitgebrachtes Behältnis auf dem Tresen abstellt. Immer mehr Supermärkte steigen auf den Trend auf.
  • Kann ich die Verpackung im Laden lassen? Falls Sie keine Möglichkeit haben, plastikfrei einzukaufen, können Sie alternativ die Verpackung im Laden lassen. So bleibt der Plastikmüll zumindest beim Handel. Die Filialen müssen sich selbst um die Entsorgung ihrer Verpackungen kümmern.
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  • Wie sieht es beim Bäcker aus? In vielen Bäckereien können Sie sich das Brot oder die Wecken direkt in mitgebrachte Behältnisse geben lassen.

Es wird nicht immer klappen, auf Plastik zu verzichten. Mein Tipp: Einfach ausprobieren.

Blog und E-Book

Während der Plastikfastenwoche, die der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in dieser Woche ausgerufen hat, sollen Ideen und Erfahrungen auf der Webseite plastikfastenfn.home.blog veröffentlicht werden. Jeder ist laut Mitteilung eingeladen, mitzumachen und mitzubloggen. Anmeldung per E-Mail an: info@gruene-fn.de, weitere Infos unter www.gruene-fn.de

E-Book: Alle zehn Teile meiner großen SÜDKURIER-Serie „Leben ohne Plastik“ über unseren familiären Selbstversuch zum Kunststoffverzicht gibt es hier:

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