Wegen der stürmischen Wetterlage musste die Freiwillige Feuerwehr am Sonntag zu insgesamt vier Einsätzen ausrücken. Wie die Wehr auf Anfrage über Andrea Kreuzer, Pressesprecherin der Stadt Friedrichshafen, mitteilt, drohten am Sonntag zwei entwurzelte Bäume in Fischbach und im Oberhof auf ein Gebäude zu stürzen. Die Häfler Feuerwehr entfernte die Bäume und beseitigte somit die Gefahr.

Gleich mehrere umgestürzte Bäume und Äste sorgten am vergangenen Sonntag für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr.
Gleich mehrere umgestürzte Bäume und Äste sorgten am vergangenen Sonntag für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr. | Bild: Feuerwehr Friedrichshafen

Wie Andrea Kreuzer weiter berichtet, wurde die Feuerwehr am Sonntag zu einem anderen Einsatz in die Waldstraße gerufen. Dort blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn und musste entfernt werden. Wegen des Sturms stürzte am selben Tag ein größerer Baum an der Tannenhag Schule um und fiel auf das Gebäude. Am Montag entfernte die Feuerwehr den Baum zusammen mit Mitarbeitern der städtischen Baubetriebe.

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"In Friedrichshafen und Umgebung – wie im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums (PP) Konstanz – kam es am Sonntag zu einer größeren Anzahl an unwetterbedingten Polizeieinsätzen", bilanziert Oliver Weißflog, Sprecher des PP Konstanz. Die Einsätze hätten sich jedoch überwiegend auf die Absicherung von Hindernissen auf Verkehrswegen – beispielsweise umgefallene Bauzäune, umgeknickte Bäume und herumliegende Äste – beschränkt. "Einsätze mit erheblichem Sachschaden oder gar Personenschaden sind uns bislang nicht bekannt", fügt Weißflog an.

Wetter bleibt lebhaft

Auch am Montag bekamen die Häfler stürmisches Wetter mit Schneesturm und sogar Hagel zu spüren. "Durch den ab 8.30 Uhr hindurchziehenden Schneeschauer kam es im gesamten Zuständigkeitsbereich des PP Konstanz zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen auf schneebedeckten und glatten Straßen. Hierdurch entstand überwiegend Sachschaden. Der Bereich Friedrichshafen und Umgebung war hier jedoch eher unterrepräsentiert", sagt Sprecher Oliver Weißflog.

Laut Roland Roth von der Wetterwarte Süd ist das derzeitige Wettertreiben nichts Außergewöhnliches. "Der sogenannte März-Winter ist typisch und kommt in drei von vier Jahren vor. Der März und April ist eine Übergangsphase und dadurch kommt es zu Aufs und Abs", erklärt der Wetter-Experte. In den kommenden Tagen wird es ihm zufolge so weitergehen wie bisher. Roth: "Am Dienstag kommt es zu einem vorübergehenden Zwischenhoch. Der Wind lässt etwas nach. Ab Mittwoch wird das Wetter mit Schneeschauern weiter lebhaft, bevor es von Donnerstag auf Freitag richtig nass wird."

Bilder vom Schneegestöber am Montagmorgen:

Auch das ein oder andere Hagelkorn kam am Montagmorgen vom Himmel herab.
Auch das ein oder andere Hagelkorn kam am Montagmorgen vom Himmel herab. | Bild: Singler, Julian
Bild: Singler, Julian
Bild: Singler, Julian
Bild: Mommsen, Kerstin
Bild: Mommsen, Kerstin
Bild: Mommsen, Kerstin
Bild: Mommsen, Kerstin