"Der Umwelt und den Reinigungskräften zuliebe haben wir ein Konfettiverbot ausgesprochen", sagt Bernd Wolferseder, Gruppenführer der Bächlesfischer. Zum Umzug am Fischbacher Samstag waren zudem nur noch 30 Masken- und Musikgruppen mit rund 1000 Teilnehmern eingeladen. Der Stimmung hat diese Rückbesinnung auf die Wurzeln keinen Abbruch getan. Beim Narrenbaumstellen mit anschließender Party in der Halle, bei der Feuerwehr, in Ottos Höfle und bei Burgbühlers herrschte wieder Ausnahmezustand.

Im vergangenen Jahr waren allein 2000 Hästräger nach Fischbach gekommen. Am Weg und in den Gärten hatte zum Teil zentimeterhoch und monatelang Konfetti gelegen, die Kinder konnten gar nicht alle Bonbons einsammeln und mancher Narr, der Bier bestellt hatte, war leer ausgegangen. In diesem Jahr wurde nicht weniger lustig gefeiert, auch in Gärten und Hofeinfahrten am Umzugsweg. Marianne Denzler verteilte spontan im Froschkostüm Brezeln und Berliner. "Einfach so, weil es Spaß macht", sagte sie und im "Bierstüberl Ines" ließ man die "Kühe" vom Trommlerzug zum 20. Geburtstag hoch leben. Mit dem Turn- und Sportverein (TSV), der Pilsbar Zeppelin und der Bikerbar gab es drei neue Anlaufstellen für durstige Narren. Michael Bercher und seine Feuerwehrmänner brachten den Baum sicher in die Senkrechte und weil die Stimmung wieder so toll war, haben die meisten Besucher den Konfettiregen auch nicht vermisst.