Kurz vor Jahreswechsel haben Oberbürgermeister Andreas Brand und Reinhard Klumpp den Pachtvertrag für zehn Jahre unterzeichnet, wie die Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte. Die Eröffnung sei für Mitte April geplant, sobald die notwendige Renovierung abgeschlossen ist. Das bestätigte Reinhard Klumpp gegenüber dem SÜDKURIER. „Es wird zwar eine wirkliche Herausforderung werden, weil es keine Laufkundschaft dort gibt. Aber wir planen aus dem Bahnhof Fischbach ein echtes Erlebnis-Haus zu machen, die Zutaten dazu sind Kultur und Gastronomie“, so Klumpp.

„Ich freue mich, dass wir mit Reinhard Klumpp einen erfahrenen Gastronomen gewinnen konnten, der den Bahnhof Fischbach künftig wieder zu ein Treffpunkt für Kunst- und Kulinarikfreunde werden lässt“, wird Oberbürgermeister Andreas Brand zitiert. Reinhard Klumpp und die Culina OHG betreiben in Friedrichshafen bereits die Restaurants „Bella Vista“ und „s’Wirtshaus am See“ an der Uferpromenade. „Die Verbindung von Kultur und Kulinarik ist etwas Besonderes und macht für mich den Reiz des Bahnhofs Fischbachs aus. Wir haben schon viele Ideen“, so Reinhard Klumpp.

Lange hatte es gedauert, für das beliebte Lokal in der Mitte Fischbachs einen neuen Pächter zu finden. Auch Reinhard Klumpp hatte dieses Angebot schon einmal abgelehnt. „Es war ein langer Weg dahin, ich habe lange überlegt, ob ich diese Aufgabe übernehmen will“, erzählt der Gastronom. Doch nun ist er zuversichtlich, gemeinsam mit seinem etablierten Team den Bahnhof Fisch neu zu beleben.

Geplant ist, dass die Gastronomie im Bahnhof Fischbach künftig mittwochs bis sonntags geöffnet ist. So sei gewährleistet, dass die Gäste den Besuch einer kulturellen Veranstaltung in der Lokhalle mit dem vorherigen Besuch der Gastronomie verbinden können, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Lokhalle wird künftig auch vom Kulturbüro der Stadt Friedrichshafen bespielt. Bisher war Peter Berchtold für die Kulturveranstaltungen allein verantwortlich. „Es war eine meiner Grundbedingungen an die Stadt, dass auch das Kulturamt sich mit Veranstaltungen einbringt“, so Klumpp gegenüber dem SÜDKURIER.