Demnach habe das Regierungspräsidium mit Schreiben vom 12. April der Stadt Friedrichshafen mitgeteilt, dass der Fall nicht seiner Rechtsaufsicht unterstehe. Laut Rathaus-Mitteilung argumentiere das RP, der Gemeinderat sei bei der vorzeitigen Abberufung von Jürgen Knepper über den Stiftungsrat einbezogen gewesen. Dass vertrauliche Personalangelegenheiten in nichtöffentlichen Sitzungen des Stiftungsrats behandelt werden, sei eine "nicht beanstandete Praxis". Das Regierungspräsidium sehe deshalb „keinen Anlass für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten“.

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Nach Darstellung der Stadt habe damit nach dem Landgericht Ravensburg nun auch das Regierungspräsidium Tübingen die Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens bei der Abberufung von Jürgen Knepper bestätigt. Der frühere Geschäftsführer ficht das Landgericht-Urteil allerdings an. Dieser Prozess ist beim Oberlandesgericht in Stuttgart anhängig, eine Entscheidung steht noch aus.