Die Ausstellung versammelt auf engstem Raum Street Art mit politischen und gesellschaftskritischen Hintergründen – wie etwa vom Künstler Emess, der Warhols Suppendosen mit der Darstellung eines hungernden Kindes verbindet. Gezeigt werden weiterhin Arbeiten von Errorist, den Künstlergruppen Innerfields und 310 Squad (Russland), sowie Brad Downey, Unai und Relief. Die Arbeiten der Künstler drehen sich um Rebellen und Tyrannen, um manische Smartphone-Nutzer, um Symbolfiguren wie Captain America oder um die Frage, wo der Wunsch nach Sicherheit in Überwachungswahn umschlägt. Die verwendeten Techniken sind außerordentlich vielfältig. Die Vitrine befindet sich in der Fußgängerunterführung unter den Gleisen, zwischen Buchhornplatz und Adenauerplatz. Die Ausstellung ist bis 28. März rund um die Uhr zu sehen. (rup)