Seine Anträge zum Doppelhaushalt 2020/21 der Stadt Friedrichshafen besprach am Donnerstagabend der Ortschaftsrat Kluftern. Wie bereits in den Vorberatungen angeklungen war, wollen die Ortschaftsräte, dass die Erschließung des Baugebiets „Lachenäcker Erweiterung Ost“ vorgezogen wird. Ortsvorsteher Michael Nachbaur hat dazu aktuell noch einmal nachgehakt. Demnach wäre theoretisch ein Beginn der Arbeiten spätestens 2021 möglich. Der Ortschaftsrat fordert jetzt Anfang 2021. Abschluss der Arbeiten sollte dann 2022 sein. Darüber hinaus sorgten weitere Forderungen für Diskussionen.

Forderung nach Querungshilfe vor Ortseingang von Efrizweiler

So soll eine Querungshilfe mit Bremsinsel vor dem Ortseingang von Efrizweiler aus Richtung Spaltenstein zeitgleich mit der Fertigstellung der B 31-neu gebaut werden. Das Problem sei nicht das Geld, meinte Nachbaur, aber „bisher gibt es keine Planungen und keinen Grundstückserwerb“ dafür. Zudem seien hier das Regierungspräsidium und das Landratsamt mit im Boot. Bernd Caesar (SPD) monierte, dass es bereits drei Anläufe gegeben habe. „Da passiert nichts“, so Caesar. Nun also der vierte Versuch.

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Umgestaltung der Markdorfer Straße: Räte wollen keine Dauerbaustelle

Zeitnah notwendig ist für den Ortschaftsrat auch die Umgestaltung der Markdorfer Straße vom scharfen Eck Richtung Efrizweiler mit Verbreiterung des schmalen Gehwegs auf der Westseite der Straße und Verlegung der Bushaltestelle. Ursprünglich sollten die Verbesserungen bis zur Bahnhofstraße erfolgen. Jetzt einigten sich die Räte als Kompromiss zunächst auf eine Länge bis zum Traubenweg. Diskutiert wurde auch der Bau in mehreren Abschnitten, die Ideen dazu aber verworfen. Peter Schwarzott (FW) wandte ein, dass er dies angesichts der Auslastung der Tiefbauunternehmen nicht für realistisch halte und man hier keine Dauerbaustelle brauche.

Sperrung des Gehwegs bei einsturzgefährdeter Mauer seit August

Ein Dorn im Auge ist den Räten die einsturzgefährdete Mauer auf Höhe des Hauses Nummer 65. Caesar wies darauf hin, dass die Sperrung des Gehwegs bereits seit August 2019 bestehe, seit September stehen die Stützen – aber einen fertigen Umsetzungsplan gibt es laut Nachbaur bisher nicht. Die Kosten für die Mauer würden aus dem Posten Bauunterhalt beglichen. Für die Umgestaltung der Straße sollten im Doppelhaushalt 2022/2023 Mittel bereitgestellt werden, fordert der Ortschaftsrat.

Weitere Forderungen im Überblick

Des Weiteren soll im Rahmen des Klimaschutzpakets eine durchgehende Asphaltierung des Radwegs von Riedheim durch das Mühlbachtal nach Schnetzenhausen erfolgen. Gefordert wird außerdem, die Planungskosten für die Umgestaltung der bisher offenen Aussegnungshalle bereits 2020/21 einzustellen und mit dem Umbau 2002 zu starten sowie eine zusätzliche 100-Prozent-Stelle im Bauhof zu schaffen.

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