Laut Mitteilung der Stadtverwaltung sind für Schulmittagessen zum Schuljahr 2017/2018 neu hinzugekommen: die Schule in Schnetzenhausen als Außenstelle der Grundschule Fischbach sowie die Don-Bosco-Schule in Ettenkirch.„Mit dem Angebot an diesen beiden Schulen sind wir dem Auftrag des Gemeinderates im Rahmen der Schulentwicklungsplanung, jedem Kind ein Mittagessen zu bieten, einen großen Schritt näher gekommen“, erklärt Bürgermeister Andreas Köster. Es fehlt nur noch die Schule in Berg als Außenstelle der Grundschule Ailingen. Sobald das neue Bildungshaus in Berg in Betrieb genommen wird, wird es auch dort ein Mittagessenangebot geben.

Das neue Angebot an der Schule Schnetzenhausen und der Don-Bosco-Schule Ettenkirch werde sehr gut angenommen. „Wir bieten an den Tagen mit Mittagsschule ein vollwertiges und abwechslungsreiches Essen an. Die Essenszahlen liegen hier über unseren Prognosen“, erklärt Marco Schneider, stellvertretender Leiter des Amtes für Bildung, Familie und Sport.

Mit den beiden neuen Speiseräumen in Schnetzenhausen und Ettenkirch bietet die Stadt nun in 14 Mensen ein Schulmittagessen an. Im Schulzentrum Ailingen nutzen die Grund- und Realschule und in Kluftern die Schule und der Kindergarten die Mensen jeweils gemeinsam. Eine solche Lösung ist auch für das Bildungshaus in Berg geplant.

In der Regel werden täglich zwei Menüs zur Auswahl angeboten, ergänzt um Salat oder ein Dessert. Meist ist eines der beiden Menüs vegetarisch, der Speiseplan ist abwechslungsreich. Dafür sorgen Caterer, die für die Stadt tätig sind und die in direktem Kontakt mit den Schulen stehen. Das Essen wird in der Regel im "Cook & Chill"- oder im "Cook & Freeze-Verfahren geliefert und mit Dampfgarern vor Ort erhitzt. Damit werde eine hohe Qualität des Essens erreicht. Einzige Ausnahme ist die Albert-Merglen-Schule. Dort kann aus räumlichen Gründen das Essen nur warm angeliefert werden. Das warme Essen für die Albert-Merglen-Schule wird ohne lange Wege aus der benachbarten ZF-Küche geliefert.

Rund ein Drittel aller Schüler nutze das tägliche Mittagessen an den städtischen Schulen. „Die Zahl der Essen steigt ständig an. Dies spricht für die Qualität des Essens, aber auch für das freundliche Personal in der Essensausgabe, die die Kinder immer wieder dazu motivieren, Gerichte zu probieren, die sie bisher noch nicht kannten“, berichtet Marco Schneider.

Das Mittagessenangebot sei in den vergangenen rund zehn Jahren an den Schulen oft aus Kioskangeboten heraus entstanden oder wurde in den Anfängen durch Initiativen von Eltern und Schulen, die selbst gekocht hatten, getragen. Heute sei das Angebot der Stadt mit dem "Cook"&Chill"- bzw. dem Cock&Freeze-Verfahren qualitativ abgesichert und steht rund 5.000 Schülerinnen und Schülern gleichermaßen zur Verfügung.

Die Kosten für das Schulessen sind an allen Schulen gleich: Eine große Essenportion kostet 3,60 Euro, eine kleine Portion 3 Euro. In besonderen Fällen besteht für die Eltern die Möglichkeit, dass die Kinder für nur einen Euro essen können. Die Abrechnung erfolgt über das Abrechnungssystem "MensaMax".