Wenige Stunden vor Ablauf der Einspruchsfrist hat Klaus Martin Rogg, der Verteidiger des wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und neun Monaten verurteilten 22-Jährigen, für seinen Mandanten Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eingelegt. Dort soll das Verfahren auf Rechtsfehler überprüft werden.

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Der Anwalt hatte im Prozess mehrfach Teile des Verfahrens gerügt und das Strafmaß im Urteil als unverhältnismäßig kritisiert. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen versuchten Mordes elf Jahre Freiheitsstrafe beantragt, konnte jedoch im Urteil des Schwurgerichts „keine Rechtsfehler bei der Tatsachenfeststellung“ feststellen und verzichtete deshalb auf Revision. Auch das Opfer der Gewalttat, die 16-jährige Ex- Freundin, legt keine Revision ein. Bis zu einer Entscheidung aus Karlsruhe können Monate vergehen.

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