Der Katamaran Constanze ist ab Mittwoch wieder im Einsatz. Das nach dem Zusammenstoß mit einer Segeljacht beschädigte Schiff wird laut einer Mitteilung der Katamaran-Reederei die Verstärkerfahrten übernehmen, die im Sommer angeboten werden. „Wir haben den Katamaran auf Herz und Nieren geprüft und keine gravierenden Schäden gefunden“, wird Reederei-Geschäftsführer Christoph Witte zitiert. Die Schiffsuntersuchungskommission habe das Schiff ebenfalls untersucht und freigegeben. Der eine Bug sei leicht verbogen, das Schiff jedoch voll fahrtauglich, berichtet Witte: „Wir haben den beschädigten Bugbereich eingehend auf Dichtigkeit geprüft. Auch die Mänovrierbarkeit des Schiffes wurde hinsichtlich der verformten Bugspitze untersucht. Alle Untersuchungen verliefen positiv, so dass der Katamaran wieder voll einsatzfähig ist. Wir rechnen lediglich mit einer erhöhten Spitzwasserbildung auf dem Vordeck.“

Bis auf Weiteres setzt die Reederei Constanze nur für Zusatzfahrten ein. Eine Reparatur ist nach Aussagen der Reederei dennoch notwendig, um wieder mit geringem Schiffswiderstand und damit günstigen Kraftstoffverbrauch fahren zu können. Die Reparatur werde aber außerhalb der Hauptsaison vorgenommen. Den Schaden beziffert die Reederei auf rund 30 000 Euro.

Der Katamaran war am Freitagabend mit einem Segelboot kollidiert. Eine 64-jährige Seglerin und ihr 69-jähriger Ehemann wurden durch den Zusammenprall mit dem Kat über Bord geschleudert. Das Segelboot im Wert von 150 000 Euro zerbrach und versank sofort. Es liegt jetzt in 240 Metern Tiefe auf dem Grund des Bodensees.