Die Messe Friedrichshafen erreichte 2015 mit einem Jahresumsatz in Höhe von 34,08 Millionen Euro nahezu das Vorjahresrekord-Ergebnis von 34,2 Millionen Euro – obwohl turnusbedingt zwei Messen weniger als 2014 stattfanden. Und auch im ersten Messehalbjahr 2016 läuft es rund: Die Messen Motorradwelt Bodensee, Pferd Bodensee und Fruchtwelt Bodensee schafften neue Höchstmarken bei Besuchern und Ausstellern. „Wir liegen sehr gut auf Kurs. Unsere Kunden befinden sich bei unserem Messeteam am Bodensee in guten Händen“, sagte Friedrichshafens Oberbürgermeister und Messe-Aufsichtsratchef Andreas Brand bei der Jahrespressekonferenz in Friedrichshafen.

„Das Geschäftsjahr 2015 ist sehr gut gelaufen“, sagte Brand. Gemeinsam mit Messechef Klaus Wellmann und Prokurist Stefan Mittag stellte er den Jahresabschluss vor. Der Ertrag nach Steuern wird mit 346¦000 Euro angegeben. Dabei hat die Betriebsgesellschaft Messe Friedrichshafen GmbH allein 10,1 Millionen Euro Miete an die Besitzgesellschaft Internationale Bodenseemesse Friedrichshafen GmbH gezahlt. In den Neubau der Messe, die 2002 in Betrieb genommen wurde, wurden einst 200 Millionen Euro investiert, in einen weiteren Bauabschnitt 2009 nochmals 50 Millionen Euro. Inzwischen hat man fleißig Verbindlichkeiten abgebaut: Die Restverschuldung habe Ende 2015 bei etwa 55 Millionen Euro gelegen, so Stefan Mittag, Ende 2016 will man unter 50 Millionen Euro kommen. Investiert wird in die Optimierung der Kälteanlagen in den Messehallen: Für 5,5 Millionen Euro wird nachgerüstet.

Vor allem Aussteller und Besucher der Weltleitmessen Outdoor und Eurobike, die während der Sommermonate stattfinden, werden die angenehmeren Betriebstemperaturen ab 2017 zu schätzen wissen. Aufsichtsrat-Vorsitzender Brand ist stolz darauf, dass alle Aufwendungen und Ausgaben von der Messe selbst erwirtschaftet werden. "Das schaffen nicht viele Messen in Deutschland."