Unter den gut 100 Trauergästen, die am Dienstag zum Requiem in St. Vitus, zur anschließenden Trauerfeier in der Aussegnungshalle und zur Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Fischbach gekommen sind, waren auch viele Gemeinderäte und ehemalige Bürgermeister sowie Friedrichshafens ehemaliger Polizeichef Hans-Peter Walser und Messegeschäftsführer Klaus Wellmann.

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„Mit der Gründung des Geschichtsvereins Fischbach ist es Ernst Haller gelungen, die Begeisterung für die Geschichte weiterzugeben, das gibt uns vor Ort in Fischbach Identität und Bewusstsein“, sagte Pfarrer Michael Benner zu Beginn des Requiems.

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Ernst Haller war Messegeschäftsführer, Segler, Heißluftballonpilot, Autor und ein begeisterter Heimatforscher. Für seine Verdienste erhielt er nicht nur den Ehrenbrief der Stadt und den Kulturpreis der Kunst- und Kulturstiftung, sondern auch die Ehrennadel des Landes. „Wir trauern um eine besondere, eine herausragende Persönlichkeit. Wir kannten ihn und er kannte uns, Friedrichshafen, Fischbach und seine Heimat“, sagte Oberbürgermeister Andreas Brand in seinem Nachruf.

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„Die Nachricht vom Tod unseres Ehrenmitglieds hat uns schwer getroffen, wir verlieren mit Ernst eine der prägenden Persönlichkeiten der Freien Wähler“, sagte Vorsitzender Jürgen Durski. Für den Geschichtsverein Fischbach, bei dem Ernst Haller Gründungs- und Ehrenmitglied war, sprach der Vorsitzende Edgar Thelen: „Mit ihm verlieren Friedrichshafen, Fischbach sowie verschiedene Gemeinschaften und Vereine eine Persönlichkeit von Format, er war im Geschichtsverein Gestalter, Ideengeber und oftmals die treibende Kraft.“

Zum Abschied ein leises „Gockelores – Kikeriki“

Unter seiner Federführung ist 2014 das Heimatbuch zum Jubiläum „1250 Jahre Fischbach, Spaltenstein und Manzell“ erschienen. Ernst Haller war auch Ehrenmitglied im Verein zur Pflege des Volkstums. Präsident Karl Haller rief dem langjährigen Elferrat und Verfasser der „Fasnachtszeiten“ leise ein letztes „Gockelores – Kikeriki“ zu.