In ihrer Haltung zur "Landshut" waren und sind sich sowohl der Kreisverband als auch der Häfler Ortsverein der SPD einig. Dies ist einer gemeinsamen Stellungnahme zu dem am vergangenen Mittwoch im SÜDKURIER erschienenen Artikel "Die SPD und das Gezerre um die Landshut" zu entnehmen.

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"Die Aussagen eines ehemaligen SPD-Mitglieds über eine angebliche Zerstrittenheit und fehlende Informationen sind unzutreffend und geben die Position der SPD nicht wieder", heißt es in der von Rainer Röver, Werner Nuber, Norbert Zeller und Wolfgang Sigg unterzeichneten Mitteilung weiter. Sie sind die Vorsitzenden des Kreis- und des Ortsverbandes sowie SPD-Fraktionen in Kreistag und Häfler Gemeinderat.

"Landshut als Symbol und Zeitzeugnis unserer wehrhaften Demokratie"

Einhellig unterstütze die SPD im Bodenseekreis und in Friedrichshafen die Aussage ihres Bundestagsabgeordneten Martin Gerster, wonach "die Landshut als Symbol und Zeitzeugnis unserer wehrhaften Demokratie steht, die sich von Terror nicht unterkriegen lässt". Der Standort Friedrichshafen der Landshut könne sich sowohl als geschichtlicher, wie auch als bildungspolitischer Magnet präsentieren. Begrüßt werde daher die Aussage im Koalitionsvertrag, in der es heißt: "Wir wollen die Mittel bereitstellen unter anderem für die Ausstellung des Flugzeugs Landshut im Gedenken an die Entführung im Jahr 1977".

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Bei der Ausstellungs-Finanzierung sieht die SPD den Bund in der Pflicht

Was die Finanzierung der dauerhaften Ausstellung der "Landshut" anbelangt, sieht die hiesige SPD ihren Angaben zufolge das Bundeskanzleramt und damit die zuständige Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, in der Verpflichtung. Es liege in der Verantwortung des Koalitionspartners CDU, endlich diesen Teil des Koalitionsvertrags umzusetzen.