Um mehr Wohnraum zu schaffen, schlägt die SPD Wohnungsbau auf Flachdächern und über Parkplätzen vor. So sollen bestehende Grünflächen in der Stadt erhalten bleiben. Heinz Tautkus sagte zu dem Thema: „Wir haben einen echten Bedarf an Wohnraum für jeden Geldbeutel.“ Deshalb müsse auch der Mietspiegel der Stadt gesenkt werden. Möglich werden soll das durch mehr geförderten Wohnungsbau. Auch genossenschaftliches und kooperatives Bauen solle stärker unterstützt werden.

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Der Fallenbrunnen als Innovationsstandort

Luca Baumann sagte, er könne sich vorstellen, dass im Fallenbrunnen Wohnraum für Auszubildende und Studenten geschaffen werde. Der Fallenbrunnen, so die Vision der SPD-Mitglieder, müsse auch zum Innovationsstandort ausgebaut werden. Potenzial für Wohnungsbau biete aus Sicht der Sozialdemokraten außerdem das Areal rund um das alte Zollamt. Es sei die einzige innerstädtische Fläche, die sich in kommunaler Hand befindet und die sich gleichzeitig dazu eigne, die Innenstadt mit Kneipen und Geschäften zu beleben.

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SPD plant Investitionen in Rad- und Gehwege

Wie die Verkehrsbelastung in der Stadt gesenkt werden kann, dazu hat die SPD verschiedene Vorschläge. Zum einen können sich die Mitglieder vorstellen, in der Charlottenstraße und der Friedrichstraße breite Geh- und Radwege zu bauen. Überhaupt sei die Investition in den Radverkehr die günstigste und zugleich wichtigste Investition, die man tätigen könne, zeigten sich die Kandidaten einig.

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Bernd Caesar: „Die Gürtelbahn muss kommen“

Zum Thema Bahnverkehr sagte Bernd Caesar: „Die Gürtelbahn muss kommen.“ Wie beim Tunnelbau und bei der B 31 müsse sich die Stadt auch für dieses Thema einsetzen. Zu diesem Themenkomplex gehört für die SPD auch, dass Tarife im öffentlichen Nahverkehr günstiger und einfacher gestaltet werden. Ein Mobilitätsmanager soll dafür die Interessen koordinieren.

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Kinderbetreuung soll kostenlos werden

Eine weitere Forderung der SPD betrifft das Thema Kinderbetreuung. Bernd Caesar sagte: „Wir wollen gebührenfreie Kitas und den Ausbau der Nachmittags- und Ferienbetreuung.“ Ein Großteil der Gebühren werde laut Bernd Caesar ohnehin schon von Land und Kommunen getragen.

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Stadtbalkon im Uferpark verzichtbar

Im Programm findet sich auch die Umgestaltung des Uferparks mit breitem Seezugang und Lammgarten. Den Stadtbalkon könne man ersatzlos streichen, weil er den Blick auf See und Säntis eher verhindere als rahme. Für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes solle man die Ideen des Architekten Thomas Hirthe berücksichtigen.

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Die Kandidaten bekannten sich außerdem klar zum Klinikum, zur Obdachlosenpolitik und zur Jugendarbeit in Friedrichshafen. Wesentliches Anliegen der Partei sei laut Wolfgang Sigg die Stärkung des Ehrenamts.

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