Wer in den dunklen Wintermonaten frühmorgens per Pedes auf dem Weg zur Arbeit ist, sollte vor allem an eins denken: ein funktionierendes Licht – und zwar vorne und hinten. Bei der landesweiten Aktion "Radfahren mit Licht" sorgte Erster Bürgermeister Stefan Köhler gemeinsam mit Mitarbeitern des Stadtbauamts und städtischen Auszubildenden auf dem Maybachplatz dafür, dass Häfler Radfahrern ein Licht aufgeht.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit passieren viele Unfälle, die mit einem intakten Licht hätten verhindert werden können. Es lohnt sich deshalb, eine einwandfreie Beleuchtung am Rad zu haben", erklärt Köhler per Mitteilung der Stadtverwaltung. Gemeinsam mit dem Nikolaus verteilten die städtischen Mitarbeiter deshalb Brezeln und Schokoherzen am frühen Mittwochmorgen all jene Radler, die vorbildlich mit Licht fuhren. Dazu gab es noch einen Licht-Gutschein. Denn bekamen auch unvorsichtige Fahrradfahrer, die ohne Licht unterwegs waren. Sie können damit ihre kaputten Lichter nun reparieren lassen. Die Gutscheine können bis Ende März als Zuschuss bei der nächsten Fahrradreparatur oder zum Kauf von Fahrradzubehör rund um die Beleuchtung in den Häfler Fahrradgeschäften „Radschlag Goldberg“, „Radl-Ecke“ und "Keller Fahrrad GmbH" eingelöst werden.

Die gute Nachricht: Von den rund 200 Radlern, die zwischen 8 und 9 Uhr morgens auf dem Weg zur Schule oder Arbeit kontrolliert wurden, fuhren nur etwa 20 Prozent ohne Licht. Damit habe sich der Anteil seit dem vergangenen Jahr weiter verringert, heißt es in der Pressemitteilung.

Laut der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK), einem Zusammenschluss von rund 60 Städten und Gemeinden, sind landesweit rund 40 Prozent aller Radfahrer ohne oder mit kaputtem Licht in der Dunkelheit unterwegs. Rund 28 Kommunen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Licht-Aktion beteiligt. Friedrichshafen ist seit vielen Jahren Mitglied in der AGFK und immer wieder bei solchen Aktionen dabei.