Es ist ein denkwürdiger Tag für Ralf Holverscheid, Heike Ebe und Jürgen Otten vom FC Kluftern, die dem Organisationsteam des Ultra Bodenseelaufs angehören. Nachdem am 22. Juli der zehnte und letzte Ultra Bodenseelauf wiederum als reiner Spendenlauf mit dem FC Kluftern als Ausrichter stattgefunden hat, sind am Mittwochnachmittag jeweils 2000 Euro an Klaus Volmer, Ärzte ohne Grenzen, sowie an Thomas Müller, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik Tannheim, überreicht worden.

Lob für langjährige Unterstützung und gelebte Solidarität

Klaus Volmer sagte voll des Lobes: "Wir sind sehr froh über dieses tolle ehrenamtliche Engagement und dass es so lange angedauert hat. Das ist gelebte Solidarität." Thomas Müller schloss sich den Lobesworten an und rechnete überschlägig nach. "In den zehn Jahren sind fast 30 000 Euro zu gleichen Teilen an Ärzte ohne Grenzen und an die Nachsorgeklinik Tannheim gespendet worden."

Geld für Defibrillator-Ausstattung und medizinische Versorgung

Thomas Müller und Klaus Volmer erklärten, wie die jeweils 2000 Euro verwendet werden. Müller zeigte ein großes Bild von einem Rollwagen mit Defibrillator, der ersetzt werde: "Dieses Mal wird ein neuer Defibrillator mit kompletter Ausstattung und Zubehör für Wiederbelebungen angeschafft."

Volmer zeigte auf einer Schautafel mit aufgelisteten Beispielen, was Ärzte ohne Grenzen mit 2000 Euro in Flüchtlingslagern finanzieren können: 200 sichere Geburten; 8000 Kinder gegen Masern impfen; ein 45 Quadratmeter messendes Klinik-Zelt bereitstellen; 120 000 Menschen eine Woche lang mit sauberem Trinkwasser versorgen; 90 akut mangelernährte Kinder vier Wochen lang mit therapeutischer Fertignahrung versorgen.

Hoffnung, dass Nachfolger Ultra Bodenseelauf organisieren

Nach zehn Jahren ist für das Organisationsteam Ralf Holverscheid, Heike Ebe, Jürgen und Maren Otten Schluss – sie organisieren keinen Ultra Bodenseelauf (100 Kilometer) mehr. Allerdings hoffen sie auf Nachfolger. "Wer Interesse hat, ich stehe als Ansprechpartner mit Informationen und Tipps zur Verfügung", sagte Ralf Holverscheid. Es könne ganz einfach mittels E-Mail Kontakt zu ihm aufgenommen werden:
ralf.holverscheid@dvag.de