„Jetzt oder nie“ kann man preisgekrönte Filme von Freitag bis Montag, 14. bis 17. Februar bei den Friedrichshafener Filmtagen im Kiesel im K 42 sehen. Vorgeführt werden unter diesem Motto zum zwölften Mal ausgewählte Kurz- und Dokumentarfilme junger Filmemacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Besucher können Fragen stellen und sich mit Filmemachern austauschen

„Bei diesem etablierten Filmfestival machen wir alles, außer den Mainstream zu bedienen“, kündigt Bürgermeister Andreas Köster an. Die Vorführungen im Kiesel sollen unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, auch Kinder. Treffpunkt sind die Filmtage aber nicht nur für interessierte Kinogänger, sondern auch für Regisseure und Schauspieler. „Schön ist, dass hier alles auf Augenhöhe mit dem Publikum stattfindet“, sagt Köster. So besteht nach allen Filmen die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich im Publikumsgespräch mit den Filmemachern auszutauschen.

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Kuratorin Claudia Engemann hat sich 336 Filme angeschaut

336 Filme hat Claudia Engemann, Veranstaltungsleiterin im Kulturbüro und Kuratorin der Filmtage, im Vorfeld angeschaut. Die Auswahljury entschied sich für fünf Dokumentar- und 16 Kurzfilme. „Kurz und gut sind sie alle, thematisch und stilistisch sind die Filme jedoch sehr unterschiedlich.“ Jeder eröffne bereits innerhalb weniger Minuten eine eigene ganz Welt.

Festivaltickets bereits ausverkauft

Die Karten für die Kurzfilme am Samstag und die Festivaltickets seien bereits ausverkauft. „Es lohnt sich aber trotzdem, zur Kinokasse zu kommen. Oft werden kurzfristig Plätze frei“, fordert die Kuratorin auf. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich für Sonntagabend um 20 Uhr ein Ticket für ein „Best of“ der Kurzfilme sichern.

Erstmals „Grusel Special“ für Erwachsene

Zum ersten Mal steht am Freitag um 22 Uhr ein „Grusel Special“ für Erwachsene auf dem Programm. Zu sehen sind „Naiwan“ von Andreas Irnstorfer und „Séance“ von Johannes Franke. „Stilecht servieren wir im Vorfeld im Foyer eine kleine Bloody Mary“, kündigt Engemann an.

Ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“: Ein Abenteuerfilm für die ganze Familie ist „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“.
Ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“: Ein Abenteuerfilm für die ganze Familie ist „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“. | Bild: Johannes Obermaier

Dokumentarfilm mit „Checker Tobi“ für Kinder

Höchst unterschiedlich sind die Dokumentarfilme für Erwachsene: „Hi, Ai“ von Isa Willinger, „Golden Age„ von Beat Oswald, „Chichinette – wie ich zufällig Spionin wurde“ von Nicola Alice Hens, „Hassjünger“ von Julia Knopp und Maximilian Damm sowie „Chris the Swiss„ von Anja Kofmel. Neben Kurzfilmen am Samstag ab 14 Uhr und am Montag um 10 Uhr gibt es für Kinder erstmals am Freitag um 16.30 Uhr mit „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ einen Dokumentarfilm.

Zwei Preise für Kurzfilme werden verliehen

Im Bereich der Kurzfilme werden am Samstag nach dem letzten Film zwei Preise verliehen: ein mit 500 Euro dotierter Publikumspreis, gestiftet von der ZF-Kunststiftung, sowie ein mit 1500 Euro dotierter Jurypreis der Zeppelin-Stiftung und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.