• Das sagt die Stadt: Wofür genau die 1,9 Millionen Euro eingesetzt werden, könne sie noch nicht sagen, schreibt Pressesprecherin Monika Blank auf SÜDKURIER-Nachfrage. Friedrichshafen müsse das Geld erst beantragen. „Voraussetzung für eine Antragstellung ist die Erstellung einer Medienentwicklungsplanung zwischen Schule und Schulträger“, so Blank. Hierfür fänden seit den Herbstferien erste Gespräche zwischen den Schulen und der Stadt statt. „Welche konkreten Maßnahmen ins Auge gefasst werden sollen, ist im Rahmen des Planungsprozesses abzustimmen.“ Einige mögliche „Handlungsfelder“ nennt Blank dann doch: „Ergänzung der strukturierten Verkabelung, WLAN, Anzahl an festen Endgeräten (PCs, Anm. d. Red.), angemessene Anzahl mobiler Endgeräte (Laptops/Tablets, Anm. d. Red.).“
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  • Der geschäftsführende Schulleiter: „Es ist richtig und wichtig, dass jetzt nach individuellen Lösungen gesucht wird. Denn eine Grundschule braucht etwas anderes als ein Gymnasium“, sagt Steffen Rooschüz, Rektor der Merianschule und geschäftsführender Schulleiter der Stadt. Bisher seien nämlich alle städtischen Schulen digital gleich ausgestattet, etwa mit den dieses Jahr eingeführten Medienwagen. Die derzeitigen Gespräche seien notwendig, damit „die Stadt einen Rahmen vorgibt, was überhaupt möglich ist und nicht bereits jede Schule eine Wunschliste aufstellt.“ Denn berücksichtige man die Anzahl Häfler Schulen, seien die 1,9 Millionen Euro „keine Wahnsinnssumme. Da sind keine riesigen Sprünge möglich“, so Rooschüz. Dennoch sieht er gewisse Themen, die für alle Schulen aktuell sind: „Worüber wir reden werden, ist eine bessere WLAN-Ausleuchtung, sodass man auch außerhalb der Computerräume ins Internet kann.“ Handlungsbedarf besteht für Rooschütz auch bei Decken-Beamern sowie der Verkabelung in den Unterrichtsräumen. Für die eine oder andere Schule seien sicher auch mobile Endgeräte interessant. „Da gibt es aber die Problematik des technischen Supports. Die ist noch nicht zufriedenstellend gelöst.“
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  • Pestalozzi-Schule: „Wir haben unsere Wünsche, aber die möchte ich nicht zuerst über die Zeitung kommunizieren“, antwortet Pestalozzi-Schulleiter Wolfgang Schüssler auf die Frage, wo er an seiner Schule Bedarf in Sachen digitaler Ausrüstung sieht. Bereits jetzt seien sie dank der Medienwagen gut aufgestellt, so Schüssler: „Das wollen wir weiterentwickeln und versuchen, möglichst papierlos zu werden.“
  • Graf-Zeppelin-Gymnasium: „Man muss jetzt von Schule zu Schule schauen, was der Digitalpakt ermöglicht und was für die jeweilige Schule sinnvoll ist“, findet GZG-Schulleiter Axel Ferdinand. Dass durch die Gelder aus dem Digitalpakt eine flächendeckende Ausstattung mit mobilen Endgeräten möglich ist, glaubt er nicht. „Eine Lösung wären zum Beispiel Tablet- oder Laptop-Koffer, die dann punktuell eingesetzt werden können. Für bestimmte Unterrichtsthemen wäre das sinnvoll“, sagt Ferdinand. Hierfür müsste dann aber auch die WLAN-Abdeckung innerhalb der Schulen besser werden.
  • Gemeinschaftsschule Graf Soden: Schulleiterin Iris Engelmann will erst Ende kommender Woche etwas zum Digitalpakt sagen, wenn die Gespräche mit der Stadt stattgefunden haben.

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