Auf einen heißen Festivalherbst freuen sich die kreativen Organisatoren vom Friedrichshafener Kulturforum Fallenbrunnen. Der Startschuss für das erste, viertägige FAB-Festival fällt am Donnerstag, 21. September. Von Jazz bis Rock über Kino und Kabarett bis zu Performance und Talkrunde erwartet die Besucher bis Sonntag, 24. September, eine geballte Ladung an Kultur und Unterhaltung.

Vom 28. September bis 3. Oktober folgt dann das vierte Jazz & More Festival, bei dem unter anderem Nils Landgren zu hören sein wird. Den Abschluss macht das Seekult-Festival der Zeppelin Universität vom 13. bis 14. Oktober. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „Parallele Welten“.

„Wir sind jetzt schon viel weiter, als wir uns das vorstellen konnten“, sagt Jens Poggenpohl, Mitglied des Kulturforums Fallenbrunnen, mit Blick auf das Festival-Programm. „Für das Festival ist es gelungen, alle Akteure unter einen Hut zu bekommen und miteinander zu vernetzen.“ Den Auftakt machen am Donnerstag um 19 Uhr die Theatergruppe Bodensee-Players mit dem einstündigen Stück „Babysitting Calvin“ im Theater Atrium. Wiederholt wird die Aufführung am Samstag um 20 Uhr. Mit dem Philipp Brämswig Trio bereichert ein namhafter Gitarrist der Kölner Szene das Jazzport-Konzert am Donnerstag im Restaurant Amicus um 20.30 Uhr. Offiziell eröffnet wird das FAB Festival am Freitag um 20.30 Uhr durch Bürgermeister Andreas Köster im Casino. Anschließend findet hier ein Poetry Slam statt. Die Alternative dazu ist das Open-Air-Kino mit dem Film „Lucky Loser“ um 21 Uhr.

Höchst abwechslungsreich zeigen sich auch der Festivalsamstag und -sonntag. Vom Kinderkino („Rico, Oskar und das Herzgebreche“) über das sonntägliche Filmfrühstück („Barfuß in Paris“) bis zum Besten des Trickfilmfestivals spannt sich der cineastische Bogen. Am Samstag um 16 Uhr erfahren Interessierte bei einer Führung mehr über die Geschichte des Fallenbrunnens. Um 19 Uhr lädt Jürgen Weing zu einer Lesung mit Musik in den Produktionsraum ein. Ab 19 Uhr spielen die Bluesrockband „About Time“ und „Bob’s Blues Boyz“ im Casino und um 23 Uhr gibt sind bei der ZU-Afterparty im Casino „Lake Vibes“ angesagt. Am Sonntag geht es um 18 Uhr bei einer Podiumsdiskussion um die Zukunft des Fallenbrunnens. Schließlich massiert Kabarettist „Herr Schröder“ um 20 Uhr im Theater Atrium die Lachmuskeln, mit einem Programm über die Neurosen eines Lehrers.

Während des ganzen Festivals und bis zum 8. Oktober sind im Innenhof des Kulturhauses Caserne Skulpturen von bekannten Künstlern aus der Region zu sehen. Bereits am Freitag, 22. September, wird um 19 Uhr die Ausstellung „KG-see hier und jetzt“ in der Plattform 3/3 eröffnet. Ein besonderer Leckerbissen verspricht die Performance am Samstag um 21 Uhr im Innenhof zu werden: Metall- und Aktionskünstler Mirko Siakkou-Flodin, Improvisationspianist Andreas Apitz, zwei Tänzerinnen und ein Feuershow-Spezialist schaffen vor den Augen des Publikums ein gemeinsames Kunstwerk.

„Mit diesem Festival wollen wir zeigen, was sich hier im Fallenbrunnen in Zukunft alles entwickeln könnte“, sagte Claus-Michael Haydt vom Kulturhaus Caserne. Joachim Landkammer von der Zeppelin Universität ergänzte, dass es am Standort um Kontinuität und um eine gewisse Selbstverständlichkeit gehe. „Es soll Normalität werden, dass hier im Fallenbrunnen Dinge stattfinden“, sprach er dem Organisationsteam des FAB-Festivals aus der Seele.

Das FAB-Festival

Vom 21. bis 24. September findet das erste FAB-Festival im Kulturhaus Caserne im Fallenbrunnen in Friedrichshafen statt. Es bietet Kunst, Film, Musik, Party und Theater, häufig bei freiem Eintritt. Initiator ist das Kulturforum Fallenbrunnen, ein offenes Netzwerk, das die Umgestaltung der ehemaligen Flakkaserne zu einem lebendigen Stadtquartier fördert.

Das Programm im Internet: www.kulturhaus-caserne.de