Vorstandsmitglieder des Lions-Clubs Friedrichshafen überreichten am Dienstag im Landratsamt offiziell die Spenden des Entenrennens des vergangenen Seehasenfestes an Landrat Lothar Wölfle. Durch das Entenrennen wurden im vergangenen Jahr 20 000 Euro gesammelt. "Ich bin über das Engagement des Lions-Clubs immer wieder beeindruckt", freute sich Wölfle. Das Geld ist für die Unterstützung von benachteiligten Kindern und Familien im Bodenseekreis sowie für Sprachförderung gedacht.

Der Friedrichshafener Lions-Club engagiert sich ehrenamtlich für Menschen aus der Bodenseeregion: "Das Entenrennen ist in der Zwischenzeit zu einem Höhepunkt des Seehasenfestes geworden. Alle Spenden des Kinderfestes kommen auch Kindern aus dem Bodenseekreis zugute", erklärte Präsident Andreas Rossbach. Leider gebe es besonders unter Kindern mit Migrationshintergrund im Bodenseekreis erhebliche Sprachdefizite. "Uns ist es daher besonders wichtig, dass das Geld nachhaltig verwendet wird", betonte Rossbach. Landrat Lothar Wölfle lobte gegenüber den Vorstandsmitgliedern die Arbeit des Lions-Clubs: "Das Landratsamt hat durch ihr ehrenamtliches Engagement den kleinsten Teil der Organisation zu leisten. Das Entenrennen ist im Landkreis mit Abstand die größte ehrenamtliche Aktivität für Kinder." Allein das Chippen der Gummienten hat laut Präsident Rossbach knapp vier Stunden gedauert.

In diesem Jahr feiert das Entenrennen am 15. Juli um 19 Uhr sein zehnjähriges Bestehen. "Zu diesem Anlass haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: eine Zusatzwette", erklärt Präsident Andreas Rossbach. Bei der Zusatzwette handelt es sich um ein Sonderrennen vor dem traditionellen Entenrennen. Sieben große verschiedenfarbige Enten schwimmen um die Wette. Wer die Reihenfolge im Zieleinlauf korrekt tippe, erhalte einen Sonderpreis, der nicht gekauft werden kann. "Das Sonderrennen kostet einen Euro mehr als das bekannte Rennen, kommt aber dem ambulanten Kinderhospiz Amalie zugute", erklärt der Präsident des Lions-Clubs.