Solch eine Nacht erlebt auch das erprobte Graf-Zeppelin-Haus eher selten: Der Elferrat der Narrenzunft Seegockel hat zum Maskenball eingeladen, und dann ist Friedrichshafens "Wohnzimmer" innerhalb kurzer Zeit fest in Narrenhand. Rund 2500 teils sehr einfallsreich kostümierte Besucher tragen zu einem weiteren Höhepunkt eines Tages bei, der schon während des Narrensprungs trubelreiche Stunden bereitet hat.

Ob im Hugo-Eckener-Saal, im Foyer oder in der Eingangshalle: Überall springen Masken umher, viele Besucher schlüpfen in ihre Rollen: Hexen – natürlich – Prinzessinen und Prinzen, Teufel beiderlei Geschlechts, Polizisten, Flugkapitäne, Sportler. Der Fantasie sind keine Grenze gesetzt. Während im Foyer vor allem getanzt wird, gibt es auf der Bühne mehrere Programmpunkte. Und da erntet eine bekannte Tanzgruppe frenetischen Beifall: Maskerade aus Leutkirch mit ihrem professionell anmutenden Musketier-Auftritt.