"Mit der Musiknacht gelang es den Studenten der Zeppelin-Universität wirklich, einen tollen und unterhaltsamen Abend auf die Beine zu stellen", war vor ziemlich genau neun Jahren im SÜDKURIER zu lesen. Die Studenten dahinter sind Jahr um Jahr andere, das Format aber hat Bestand. Am Dienstag, 30. April wird vor fünf Bühnen im Kulturhaus Caserne mitsamt Innenhof bei der zehnten Auflage der langen Nacht der Musik in den Mai getanzt.

Die Organisatoren der "Langen Nacht der Musik": (von links) Noah Vinzens, Sarah Müller, Philipp Stauffenberg, Victoria von Berg, Maira Tolardo-Mooser, Andrea Brauner, Sarah Schellhas, Lea Henkel, Franziska von Hertzberg und Leopold Bonin. Außerdem steckt Victoria Möhrle mit in den Vorbereitungen, mit denen im Oktober begonnen wurde.
Die Organisatoren der "Langen Nacht der Musik": (von links) Noah Vinzens, Sarah Müller, Philipp Stauffenberg, Victoria von Berg, Maira Tolardo-Mooser, Andrea Brauner, Sarah Schellhas, Lea Henkel, Franziska von Hertzberg und Leopold Bonin. Außerdem steckt Victoria Möhrle mit in den Vorbereitungen, mit denen im Oktober begonnen wurde. | Bild: Moritz Richter

Für eine dieser Bühnen haben die Organisatoren eine Bluesrock-Band gewonnen, die bereits beim legendären Woodstock-Festival 1969 mit von der Partie war – wenn auch damals noch zur Hälfte in anderer Besetzung. Und ein Jahrzehnt, wie es die Musiknacht-Macher beim Festival im Fallenbrunnen nun feiern, trägt die Formation quasi im Namen: Ten Years After, übersetzt: zehn Jahre danach.

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Bluesrock, Brass, Klassisches und Rockabilly

Auch neun Jahre nach der Premiere ist das Programm bei der Musiknacht nicht auf ein Genre beschränkt. Neben Bluesrock werden beispielsweise Brass bei Jack Russel's Halsbänd und Schorlesprinter sowie Weltmusik bei Entre Mundos angekündigt. Für klassische Klänge sorgen nach Angaben der Veranstalter unter anderem die Musiker des Landeskonservatoriums Vorarlberg sowie von den Musikschulen Friedrichshafen und Tettnang. Musiknacht-Initiator Thomas Lutz tritt mit Jazzpartnerin Chris Kodalik auf. Die Luftschiffkapelle spielt, eine syrische Tanzband tritt auf, die Louisville Boppers steuern Rockabilly bei, der Liebenauer Chor Gesang. Und auch wer lieber Techno, House oder Elektro lauscht, soll auf seine Kosten kommen.

Auch Lea Polanski, Flötistin und Künstlerförderpreisträgerin der Stadt Friedrichshafen, steht bei der Langen Nacht der Musik auf der Bühne.
Auch Lea Polanski, Flötistin und Künstlerförderpreisträgerin der Stadt Friedrichshafen, steht bei der Langen Nacht der Musik auf der Bühne. | Bild: Corinna Raupach
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Wer Englisch-Kenntnisse mitbringt, kann sich vor dem Tanz in den Mai mit den Musikern von Ten Years After unterhalten. Um 17 Uhr beginnt im Kino Studio 17 ein moderiertes Publikumsgespräch. Der Eintritt zu diesem Gespräch ist kostenlos. Zeitgleich beginnt im übrigen Kulturhaus, die Musik zu spielen. "Bunt gemischt und auf mehreren Bühnen gleichzeitig", erklärt Sarah Müller, unter anderem für die Künstlerakquise zuständig. Zu Beginn des Abends seien eher Klassik und Chorgesang an der Reihe, bevor gegen 20 Uhr Vertreter anderer Genres sowie zu noch später Stunde verschiedene Discjockeys übernehmen.

Tickets im Vorverkauf sind im Café Gessler und im Amicus bis 29. April erhältlich sowie im Online-Vorverkauf für 23 Euro (inklusive Gebühren) unter www.suedkurier.de/tickets, Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre frei, für Jugendliche an der Abendkasse ermäßigt.