Geschäftsführer Klaus Wellmann betonte mehrfach, dass die Messe in den letzten Jahren verwöhnt gewesen sei – verwöhnt von guten Zahlen und gut besuchter Messen. Doch das Geschäft wird immer schwieriger, dazu kommen die Verkehrsprobleme rund um die Stadt und die nicht ausreichenden Hotelkapazitäten. Auch das waren Gründe dafür, dass die Messe Outdoor nach München abwanderte. Nun wird es enger für die Messe und auch für die Gesellschafter – allen voran die Stadt Friedrichshafen. Denn die Erlöse werden erst einmal niedrig bleiben. Dazu kommen hohe Schulden und Mietkosten.

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Sollte auch noch die Fakuma gehen, wird es düster. Noch immer winden sich Verantwortlichen, wenn es um den Weggang der Outdoor geht. Diese Entscheidung der EOG war sicher schmerzlich, aber die Idee, eine eigene Outdoor-Schau quasi als Gegenveranstaltung aufzubauen, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Neue Ideen sind gefragt, um wieder auf Erfolgskurs zu kommen. Oberbürgermeister Andreas Brand, Aufsichtsratschef der Messe, fehlte übrigens bei der Bilanzpressekonferenz. Vielleicht sind ihm die schlechten Nachrichten in diesen Tagen etwas zu viel geworden, wer weiß. Stattdessen begrüßte er den 50 000 Badegast im Strandbad – das ist ja auch wirklich ein schönerer Termin.

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