Sie ist Ärztin, hat bereits an den Kliniken in Friedrichshafen und Tettnang gearbeitet, ist derzeit bei einer allgemeinmedizinischen Praxis in Meckenbeuren-Brochenzell angestellt und auf dem Weg zur Fachärztin für Allgemeinmedizin.

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Maren Schwarz-Erfurth hat sich ganz bewusst für diese Fachrichtung entschieden, da ihr der Patientenkontakt wichtig ist. „Viele Menschen kommen zum Allgemeinarzt mit allem, was sie bewegt“, sagt die 35-Jährige. Das sei eine besondere Qualität, die ihr viel Freude an der Arbeit gebe.

Menschen stehen im Mittelpunkt

Auch im Privatleben stehen bei ihr die Menschen im Mittelpunkt. Die verheiratete Mutter zweier Kinder im Alter von drei und sechs Jahren verbringt jede Minute ihrer freien Zeit mit der Familie, gerne in der Natur und jetzt im Sommer auch am See beim Baden.

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„Ich glaube, dass Bürgerinnen und Bürger mit kleinen Kindern im Gemeinderat unterrepräsentiert sind“, sagt sie. Dabei sei gerade die Perspektive der jungen Familien in diesem Gremium wichtig. Auch lasse sich Familie, Beruf und Gemeinderat gut miteinander verbinden. Die Möglichkeit, mit ihrer Kandidatur zu warten, bis die Kinder älter sind und weniger Zeit in Anspruch nehmen, war für sie keine Option.

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Denn das Thema Klima könne man nicht auf die lange Bank schieben, entscheidend seien die nächsten zehn Jahre. Dabei sei nicht nur jeder Einzelne in seinem Konsumverhalten gefragt, auch auf kommunaler Ebene lasse sich viel bewegen. Mehr Grün anstelle von versiegelten Betonflächen, eine veränderte Mobilitätskultur mit gestärktem öffentlichem Nahverkehr und mehr und besseren Fuß- und Radwegen sind die Themen, die sie für Friedrichshafen im Vordergrund sieht.

Dem Gegenüber zuhören

Mit der neuen Zusammensetzung des Gemeinderats blickt sie diesbezüglich optimistisch in die Zukunft. Besonders am Herzen liegt ihr dort eine Kultur der wertschätzenden Akzeptanz. Auch wenn verschiedene Ideen und Lösungsvorschläge miteinander konkurrieren, sei es wichtig, dem Gegenüber zuzuhören, ist sie überzeugt.

Bürger kontinuierlich einbeziehen

Dafür müsse man auch bereit sein, die eigenen Blase, in der man lebe, zu verlassen, um offen für die Meinung der anderen zu sein. Das gleiche gilt für sie auch im Umgang mit den Bürgern: „Bürger müssen kontinuierlich einbezogen werden, es gilt transparent zu arbeiten und ein offenes Ohr zu haben.“