Erfurt, Kiel, Magdeburg. Die Integrationsministerkonferenz, kurz IntMK, fand schon an vielen Orten in Deutschland statt. Nun fiel die Wahl auf die vergleichsweise kleine Stadt Friedrichshafen. Warum? Das erklärt Markus Jox, der Pressesprecher des Sozialministeriums in Baden-Württemberg. Manfred Lucha (Grüne), Vorsitzender der diesjährigen Veranstaltung, wolle "unser Land bei der Konferenz gut repräsentieren". Das zumindest scheint gelungen zu sein, wie alle Minister bei der abschließenden Pressekonferenz im Graf-Zeppelin-Haus einhellig bestätigten. „Es war ein wunderschönes Ambiente“, sagte Rainer Schmeltzer (SPD), Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen. Zwei Tage lang debattierten und diskutierten die Minister der Länder in der Stadt am See – unter anderem über das Einwanderungsgesetz, aber auch über den Umgang mit den Diskussionen zur Verfassungsreform in der Türkei.