Seit Dienstag ist Friedrichshafen erneut eine einzige Staufalle. Wegen der Sanierungsarbeiten der B31 ist die Straße ab der Kreuzung Landratsamt in Richtung Immenstaad gesperrt – der Verkehr wird ab der Kreuzung Hoch-/Albrecht-/Maybachstraße in Richtung Schnetzenhausen und von dort über Spaltenstein nach Kluftern umgeleitet, von wo es über die Dornierkreuzung zurück auf die B 31 geht.

Schon morgens staute sich der Verkehr vor der Umleitung, etwa auf der Friedrichshafener Maybachstraße.
Schon morgens staute sich der Verkehr vor der Umleitung, etwa auf der Friedrichshafener Maybachstraße. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius

Im April wurden die Sanierungsarbeiten wegen des schlechten Wetters abgebrochen. "Es werden rund 3700 Quadratmeter Asphalt in einer Stärke von 18 Zentimetern abgefräst und in zwei Schichten wieder eingebaut", heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

Schon in Sparbruck ging es gegen 8.15 Uhr nur noch im Schritttempo voran. Der gesamte Verkehr in Richtung Überlingen/Stockach wird über Schnetzenhausen und Kluftern gelenkt, Lastwagen müssen eine 20 Kilometer lange Umfahrung über Markdorf und Salem in Kauf nehmen.
Schon in Sparbruck ging es gegen 8.15 Uhr nur noch im Schritttempo voran. Der gesamte Verkehr in Richtung Überlingen/Stockach wird über Schnetzenhausen und Kluftern gelenkt, Lastwagen müssen eine 20 Kilometer lange Umfahrung über Markdorf und Salem in Kauf nehmen. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius

Auf der Umleitungsstrecke sind gute Nerven gefragt – und werden es die nächsten Tage weiter sein. Auch in Kluftern bildeten sich lange Staus. Neuralgischer Punkt ist die Unterführung, an der die Klufterner Straße sich verengt – sobald Gegenverkehr ins Spiel kommt, stockt der Verkehr. Erst nach dem Kreisel in Kluftern geht es wieder mit normalem Tempo Richtung Immenstaad voran.
Auf der Umleitungsstrecke sind gute Nerven gefragt – und werden es die nächsten Tage weiter sein. Auch in Kluftern bildeten sich lange Staus. Neuralgischer Punkt ist die Unterführung, an der die Klufterner Straße sich verengt – sobald Gegenverkehr ins Spiel kommt, stockt der Verkehr. Erst nach dem Kreisel in Kluftern geht es wieder mit normalem Tempo Richtung Immenstaad voran. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius

Auf der Umleitungsstrecke sind gute Nerven gefragt

Während die Straßenbauarbeiter kräftig arbeiteten, kostete die Umleitung die Autofahrer in beiden Richtungen Nerven. Schon ab dem MTU-Werk 1 staute sich LKW an LKW, ab Sparbruck ging es nur noch im Schritttempo voran. Wer dachte, in der Gegenrichtung vom Verkehrskollaps verschont zu sein, irrte sich. Denn auch in der Gegenrichtung bildeten sich Staus, weil der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet wird. Die Sperrung der B31 durch die Ortsmitte Fischbach dauert voraussichtlich bis zum Ende der Woche.

Autofahrer, die bis nach Überlingen wollten, wurden in Meersburg dann vor der zweiten Großbaustelle auf der B31, umgeleitet. PKWs werden durch Meersburg und Unteruhldingen geleitet, Lastwagen müssen über Markdorf, Bermatingen und Salem ausweichen. Laut Auskunft des Regierungspräsidiums dauert die halbseiteige Sperrung der B31 zwischen Meersburg und Oberuhldingen voraussichtlich bis 21. Juli an.
 

Autofahrer, die bis nach Überlingen wollen, werden in Meersburg vor der zweiten Großbaustelle auf der B 31 umgeleitet. PKWs müssen durch Meersburg und Unteruhldingen, Lastwagen über Markdorf, Bermatingen und Salem ausweichen. Laut Auskunft des Regierungspräsidiums dauert die halbseitige Sperrung der B 31 zwischen Meersburg und Oberuhldingen noch bis zum 21. Juli an.
Autofahrer, die bis nach Überlingen wollen, werden in Meersburg vor der zweiten Großbaustelle auf der B 31 umgeleitet. PKWs müssen durch Meersburg und Unteruhldingen, Lastwagen über Markdorf, Bermatingen und Salem ausweichen. Laut Auskunft des Regierungspräsidiums dauert die halbseitige Sperrung der B 31 zwischen Meersburg und Oberuhldingen noch bis zum 21. Juli an. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius

Nächtlicher Lärm vor Beginn der Arbeiten

Eingerichtet wurde die Absperrung mitten in der Nacht. „Das war nicht so geplant“, erklärt Robert Schwarz, Pressesprecher des Landratsamtes. Eine Facebook-Nutzerin, offenbar Baustellen-Anwohnerin, hatte auf der Facebookseite der Lokalredaktion Friedrichshafen von nächtlichem Lärm durch die Einrichtung der Absperrungen berichtet. „Ursprünglich sollten die Arbeiten zur Verkehrsleitung und -sicherung schon am Montag erfolgen“, erklärte Schwarz. Mitarbeiter des von der Baufirma damit beauftragen Unternehmens schafften es jedoch erst mit deutlicher Verzögerung zur B 31 – bei Facebook ist die Rede von Mitternacht.
 

Während die einen in Schnetzenhausen und Kluftern im Stau standen, arbeiteten die anderen auf der B¦31 in Fischbach auf Hochtouren. „Es werden rund 3700 Quadratmeter Asphalt in einer Stärke von 18 Zentimetern abgefräst und in zwei Schichten wieder eingebaut“, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes zur Sanierung der Bundesstraße. Im April war diese wegen des schlechten Wetters abgebrochen worden.
Während die einen in Schnetzenhausen und Kluftern im Stau standen, arbeiteten die anderen auf der B¦31 in Fischbach auf Hochtouren. „Es werden rund 3700 Quadratmeter Asphalt in einer Stärke von 18 Zentimetern abgefräst und in zwei Schichten wieder eingebaut“, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes zur Sanierung der Bundesstraße. Im April war diese wegen des schlechten Wetters abgebrochen worden. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius
Wer dachte, in der Gegenrichtung vom Verkehrskollaps verschont zu sein, irrte sich. Auch ohne Umleitung bildeten sich Staus auf der Bundesstraße, weil der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet wird.
Wer dachte, in der Gegenrichtung vom Verkehrskollaps verschont zu sein, irrte sich. Auch ohne Umleitung bildeten sich Staus auf der Bundesstraße, weil der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet wird. | Bild: Kerstin Mommsen/Andreas Ambrosius

Mit der Straßensanierung in Fischbach und Manzell konnte pünktlich begonnen werden. Die Wettervorhersagen für den Rest der Woche lassen hoffen, dass die Arbeiten wie geplant abgeschlossen werden können. „Wir sind sehr, sehr zuversichtlich“, sagte Robert Schwarz.