Wandern in der Natur, musikalische Unterhaltung und Informationen zur Landwirtschaft: Mit diesem Programm lockt der fünfte Apfelwandertag, der am Sonntag, 1. September in Ettenkirch stattfinden wird. Das gesamte Programm und die Wanderroute gibt es im Internet.

Dieses Mal beteiligen sich vier Höfe und laden zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Verbunden sind sie durch eine 4,5 Kilometer langen Wanderstrecke. Gewandert wird bei jedem Wetter, kündigt Franz Bernhard vom Organisationsteam an. „Es gibt beim Wandern kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, sagt er. Dafür bekommen die Teilnehmer aber auch volle Apfelbäume zu sehen. „Das Jahr ist durchwachsen“, sagt Franz Bernhard. Dabei waren es die trockenen Tage, die dem Obst zu schaffen gemacht haben. Dank dem Regen haben die Äpfel beim Wachstum aber aufgeholt. Bernhards Prognose: „Es gibt eine gute Ernte.“

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Neben den Höfen sind am Apfelwandertag wieder heimische Vereine und Organisationen mit am Start. Rund 300 Helfer sorgen an den Stationen für die Bewirtung der Gäste. Auch der Kreisjagdverband beteiligt sich und sucht den Dialog mit den Bürgern. „Wir wollen ein bisschen aufklären, sagt Franz Bernhard mit Blick auf die jüngste Entwicklung etwa mit dem Volksbegehren zur Bienenrettung. „Es ist ganz wichtig, dass der Verbraucher weiß, wo und wie produziert wird.“

Los geht es um 9 Uhr mit einem Freiluftgottesdienst in Furatweiler. Anschließend spielt die Musikkapelle
Ettenkirch zum Frühschoppen auf. Jeder Gast erhält gegen ein Startgeld von 7 Euro ein Probierglas inklusive drei Gratisfüllungen mit Most oder Apfelsaft. Der Erlös kommt der Jugend- und Vereinsarbeit der Vereine und Gruppen zugute.