Ein neuer Supermarkt, der Mitte Juli eröffnet hat, und 32 neue Wohnungen sind in der Allmandstraße fertig gestellt. Damit ist das zweite große Bauprojekt in dieser Straße abgeschlossen. 100 Meter weiter hat die Kreisbaugenossenschaft mit dem Allmand-Carree ein neues Stadtquartier geschaffen. Der Bauherr des Gebäudekomplexes nahe der Charlottenstraße, die Fränkel AG, hat nach rund zwei Jahren Planung und Bau nahe dem Stammsitz ihres Unternehmens dieses Projekt abgeschlossen. Auch alle Wohnungen seien vermietet.

Für die Stadt allerdings geht die Arbeit jetzt erst los, denn die Gestaltung des Straßenraums steht noch aus. Die soll sich in der Allmandstraße an der Metzstraße orientieren. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Fahrbahn nicht gepflastert, sondern in Asphalt hergestellt werden soll.

Und das ist geplant: Die Gehwege bekommen das gleiche Pflaster wie in der Metzstraße. Auf beiden Straßenseiten sollen Autofahrer auch künftig parken können. Um das platztechnisch zu ermöglichen, wird die Fahrgasse versetzt angeordnet. Außerdem sind Baumquartiere geplant, und die Gehwege sollen breiter werden.

Auch die Gehwege auf der Keplerstraße, die gerade im Bau sind, werden mit dem gleichen Pflaster wie in der Metz- und Allmandstraße hergestellt. Damit ziehe sich der gestalterische Ansatz von der Metzstraße über die Allmandstraße bis zur Keplerstraße. All das soll "die Aufenthaltsqualität in der Nordstadt verbessern und damit die Attraktivität für Bürger und Handel steigern", erklärt Andrea Kreuzer, Pressesprecherin der Stadtverwaltung.

Ein paar Monate wird die Neugestaltung der Allmandstraße aber noch dauern. In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird das Ganze geplant, im nächsten Jahr dann baulich umgesetzt, so Kreuzer. Dementsprechend seien auch die Haushaltsmittel eingeplant. Ob der Vorschlag der SPD-Fraktion im Gemeinderat, im Übergang zum Allmand-Carree einen Platz zu schaffen, umsetzbar sei, könne aktuell noch nicht beantwortet werden. "Dies wird die weitere Planung zeigen“, informiert die Sprecherin.