Die Frickinger CDU geht mit zwei Kandidatinnen und vier Kandidaten ins Rennen um die Gemeinderatssitze. CDU-Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay leitete die Nominierungsversammlung. Der Wahlvorschlag wurde einstimmig von den Mitgliedern bestätigt. Mayer-Lay erklärte, er sei erfreut, dass die CDU fast überall im Bodenseekreis mit einer eigenen Liste bei den Gemeinderatswahlen am 26. Mai antrete.

Johann Müller seit zehn Jahren im Rat

Zwei der drei aktuellen Frickinger CDU-Gemeinderäte stellen erneut zur Wahl. Die Liste führt der 60-jährige Johann Müller an. Müller ist Obstbauer und sitzt seit zehn Jahren im Gemeinderat. Der Leutstetter war seit seinem 18. Lebensjahr bis zur Versetzung in die Altersabteilung in der Feuerwehr aktiv. Außerdem arbeitet er im Vorstand des Naturbades Leustetten mit.

Für Uwe Meier wäre es die zweite Amtsperiode

Ihm folgt der 35-jährige Uwe Meier auf der Liste. Der Familienvater zweier Kinder war in den Vorständen des Naturbades und des Sportvereins tätig. Für die CDU sitzt er seit 2014 im Gemeinderat.

Hubert Keller war in den 80ern bereits im Rat aktiv

Auf dem dritten Listenplatz steht der 66-jährige selbstständige Versicherungskaufmann Hubert Keller. Er war schon von 1984 und 1989 im Gemeinderat aktiv. Das habe ihm Spaß gemacht und im Ruhestand wolle er sich wieder für die Gemeinde einsetzen.

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Antoinette Kieback war als Ortsvorsteherin bei Sitzungen dabei

Die Leustettenerin Antoinette Kieback (59) ist die erste Frau auf der Liste. Sie war in der zu Ende gehenden Legislaturperiode als Ortsvorsteherin stets bei den Gemeinderatssitzungen dabei, jedoch ohne Stimmrecht. Sie wolle nun auch politische Verantwortung übernehmen.

Boris Wyczkowski will in Wahlheimat aktiv mitwirken

Boris Wyczkowski (40) ist das einzige CDU-Mitglied auf der Liste. Der Airbus-Ingenieur möchte nach 20-jähriger Parteimitgliedschaft aktiv in der Gemeinde seiner Wahlheimat mitwirken.

Susanne Reichle setzt sich für Entwicklung der Gemeinde ein

Susanne Reichle (51) vervollständigt das CDU-Kandidatenfeld. Die Büroangestellte aus Altheim möchte sich für die Entwicklung der Gemeinde einsetzen.

Dank an Zusammenarbeit mit der Verwaltung

Übereinstimmend erklärten die Kandidaten, dass sie die erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde mit allen Mitgliedern des Gemeinderates fortsetzen wollen. Das Wohl der Gemeinde solle auch in Zukunft im Fokus der politischen Arbeit stehen. "Der große Vorteil ist, dass es läuft", sagte CDU-Ortsverbandvorsitzender Herbert Rimmele und meinte damit die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Er nannte die schnelle Umsetzung des Hochwasserschutzes als Beispiel. Als Hauptthemen der kommenden politischen Arbeit wurden der Straßenbau, das Abwassernetz, der Breitbandausbau, der Schulneubau und das Thema Energiegemeinde genannt.