Parallel zum ersten Frickinger Apfellauf haben 65 Grundschüler an einem Benefizparcours teilgenommen. Bei den von Eltern und Großeltern gesponserten Rundenläufen kamen rund 3000 Euro zusammen. Zuzüglich weiterer Spenden und einem Teil der Startgelder des Apfellaufevents kamen so insgesamt 5214 Euro zusammen. Im Rahmen eines kleinen Festakts im Rathaus konnte Johanna Ewig-Spur, vom Hilfswerk Brot für die Welt, die Summe entgegennehmen.

Das könnte Sie auch interessieren

Sie erklärte, dass mithilfe der Spendengelder die evangelische Landeskirche und Freikirchen, Kindern in ärmeren Ländern den Schulbesuch ermöglichen. „Ihr alle helft mit euren Schritten, zu einer besseren Welt beizutragen“, sagte die Mitarbeiterin der Landesstelle. Bei den Initiatoren der Laufveranstaltung, Josef Baader und Bürgermeister Jürgen Stukle, bedankte sie sich mit südamerikanischem Kaffee und einem Adventskalender.

Gelaufen wie die Hasen

Die jungen Läufer freuten sich über eine Schokoladentorte. Nicht ohne Stolz verfolgten sie die Foto-Rückschau des Laufereignisses. „Ihr seid gelaufen wie die Hasen“, lobte Kulturamtsleiterin Birgit Bergmüller das läuferische Engagement der Schüler. 120 Sponsoren hätten die von ihnen erlaufenen 1000 Runden in Euros umgesetzt. Acht Schüler hätten sogar 19 Runden am Stück geschafft. Die neunjährige Leonie und ihr gleichaltriger Klassenkamerad Tim gehören dazu. Beiden hat es großen Spaß bereitet, sagen sie.

Leonie ist demnach angetreten, um es ihrer Mutter gleich zu tun, die beim Lauf der Erwachsenen dabei war. Klar, dass Mama und Oma jede Laufrunde honoriert haben. Bei Tim haben Eltern und Großeltern gezahlt. Toll fanden beide es, dass sie nicht stur im Kreis laufen mussten, sondern Fitnesstrainerin Martha Späth einen Hindernisparcours aufgebaut hatte.

Das könnte Sie auch interessieren

Beim nächsten Laufereignis wollen Leonie und Tim wieder antreten – dann aber beim Apfellauf. „Wir sind dann doch schon in der höheren Schule.“ Dass die teilnehmenden Kinder stolz auf das Erreichte sind, hat die Leiterin Kultur und Tourismus schon vor der Spendenübergabe registriert. Viel seine persönlich in ihr Büro gekommen, um die eigene Spendensumme vorbeizubringen.