Dass die Frickinger Grundschüler ein neues Schulgebäude bekommen, hat der Gemeinderat im Juli einstimmig beschlossen. In jüngster Sitzung legte das Gremium fest, wer die Planung übernimmt. Unisono fiel die Wahl auf die Architekten "Glück und Partner" aus Stuttgart, deren ausführliche Machbarkeitsstudie zum Objekt die Räte in der Juli-Sitzung bereits überzeugt hatte. Einen Ideenwettbewerb hingegen hielten Verwaltung und Räte für nicht notwendig. Beide Seiten betonten die guten Erfahrungen aus der "vertrauensvollen Zusammenarbeit" mit dem Stuttgarter Büro, zum Beispiel bei Ortsmitte, Rathausneubau oder der Sanierung des Petershauser Hofs.

Vor allem Holz kommt zum Einsatz

Auf Grund der von Architekt Martin Ritz vorgestellten Studie stehen laut Bürgermeister Jürgen Stukle wichtige Parameter für die Planung, so zum Beispiel die Lage und Ausrichtung des Schulgebäudes, schon fest. Es soll auf der freien Fläche hinter Festhalle und Pausenhof entstehen und bis 2021 fertig sein. Gebäudegröße und die Raumplanung sind gemäß Bürgermeister ebenfalls teilweise vorgegeben auf Grund von aktuellen Schulbauförderrichtlinien. Das Energieleitbild der Gemeinde sei eine weitere Einflussgröße und gebe Holz als Bauwerkstoff vor.

Ratsfraktionen alle für Stuttgarter Büro

"Gleich beauftragen", meinte Susanne Zerwes von den Freien Wählern, als es um die Auftragsvergabe für die weiteren Neubauplanungen ging. Wie ihre Fraktionskollegen Walter Städele und Markus Unger unterstrich sie die "guten Erfahrungen" mit der Stuttgarter Firma. Albert Mayer (FW) befand: "Das Geld für einen Wettbewerb können wir uns sparen." Einstimmig beauftragten die Räte im Anschluss das Stuttgarter Büro mit der Genehmigungsplanung für den Grundschulneubau. Als nächsten Schritt soll es eine Zusammenkunft mit Schulamt und Schulleiter geben.