Starkregenereignisse im Sommer 2016 haben nach Angaben von Bürgermeister Jürgen Stukle Maßnahmen zum Hochwasserschutz nötig gemacht. In jüngster Gemeinderatssitzung vergab das Ratsgremium zwei von insgesamt zehn Losen. Los 1 Tief- und Straßenbau fällt demnach auf das kostengünstigste Angebot der Firma Beller aus Herbertingen zum Preis von 241 575 Euro. Den Rohrleitungsbau übernimmt laut Beschluss das Frickinger Unternehmen Unger. Das Unger'sche Gesamtangebot kostet 46 166 Euro, wird aber zunächst nur in Teilen umgesetzt in Höhe von gerundet 32 000 Euro. Restarbeiten werden zu anderem Zeitpunkt beschlossen. Für das Instandsetzen der Straßenschäden nach den Hochwasserereignissen hat die Gemeinde 44 000 Euro aus der Sonderlinie "Unwetterhilfe 2016" des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum erhalten. Michael Nothnagel vom Ingenieurbüro Reckmann informierte über die Maßnahme, die im März und April ausgeführt werden soll.

Geplant ist, die durch den Regen stark unterspülte Mühlenstraße in Rickenwiesen auf 230 Metern im Vollausbau zu sanieren. Im Zuge dessen werden Wasser- und Gasleitungen verlegt. Parallel ist vorgesehen, die schlimmsten Schäden der Gemeindeverbindungsstraße von Rickenwiesen nach Birkenweiler partiell auszubessern. Zwei schwere Unwetter waren im Sommer 2016 innerhalb von nur vier Wochen über der Region niedergegangen. Die Frickinger hat es schlimm getroffen. Durch den Starkregen war der Weinbach über die Ufer getreten und hatte den Bereich Frickingen, Altheim und Leustetten überflutet. Mehrere Straßenzüge waren von den Schlamm- und Wassermassen komplett überschwemmt worden.