„Der dauerhafte Erhalt der Mitgliederzahl ist kein Problem“, unterstrich der Chef der Frickinger Feuerwehr. Mit derzeit 53 Aktiven und 16 Jugendlichen zeigte sich Josef Kessler durchaus zufrieden. Gleich drei Neue konnte er bei der Hauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus willkommen heißen. Die Neuaufnahmen seien allein durch persönliche Gespräche zustande gekommen. Diese Art der direkten Mitgliederwerbung will Kessler beibehalten, sagte er.

Kommandant Josef Kessler (Zweiter von rechts) zeigte sich zufrieden mit dem Geleisteten, gratulierte den Geehrten und hieß Neuzugänge willkommen. Rechts: Bürgermeister Jürgen Stukle
Kommandant Josef Kessler (Zweiter von rechts) zeigte sich zufrieden mit dem Geleisteten, gratulierte den Geehrten und hieß Neuzugänge willkommen. Rechts: Bürgermeister Jürgen Stukle | Bild: Martina Wolters

Problematisch bleibe es hingegen, bei Einsätzen tagsüber genügend Feuerwehrkräfte zu mobilisieren. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Peter Schörkhuber lobte im Zusammenhang mit der Tagesverfügbarkeit die „auffallend enge Zusammenarbeit“ der Frickinger Freiwilligen mit anderen Wehren aus dem Unterstützungsbereich. Diese Art des gegenseitigen Unterstützens stelle einen wichtigen Baustein dar, den es zukünftig weiter auszubauen gelte.

Peter Schörkhuber verlieh in seiner Funktion als stellvertretender Kreisbrandmeister das Feuerwehrehrenzeichen in Silber an Markus Ziegler, Ralf Wiedemann und Andreas Abt (von links).
Peter Schörkhuber verlieh in seiner Funktion als stellvertretender Kreisbrandmeister das Feuerwehrehrenzeichen in Silber an Markus Ziegler, Ralf Wiedemann und Andreas Abt (von links). | Bild: Martina Wolters

21 Mal mussten die 44 Feuerwehrmänner und neun Feuerwehrfrauen 2019 ausrücken. Bei 15 technischen Hilfeleistungen und sechs Brandeinsätzen taten sie Dienst. Der erneut für fünf Jahre verpflichtete Schriftführer Philipp Ellmer gab detaillierte Auskünfte zu den Einsatzarten vom Wasserrohrbruch über Wohnungsbrand bis hin zur Überlandhilfe.

Insgesamt leisteten die Wehrleute 3535 Stunden ehrenamtliche Arbeit. „Eine stolze Zahl“, wie der Kommandant befand. Bürgermeister Jürgen Stukle bedankte sich für die 24-Stunden-Bereitschaft der Feuerwehrleute. Für das laufende Haushaltsjahr versprach er ein „ausreichend dimensioniertes Notstromaggregat sowie einen Hydranten- und Wasserplan“.

Für besondere Verdienste zeichnete der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Günther Laur (von links) Tobias Schulz und Christian Lieb aus.
Für besondere Verdienste zeichnete der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Günther Laur (von links) Tobias Schulz und Christian Lieb aus. | Bild: Martina Wolters

Stukle informierte weiter über den dieses Jahr zum 25. Mal stattfindenden Herbstmarkt. Zum Jubiläum werde dort eine Plattform geschaffen, auf der Rettungskräfte – zum Beispiel die Feuerwehrleute – ihre Arbeit vorstellen könnten.

Das könnte Sie auch interessieren

Besuch der Feuerwehr in Frick als Höhepunkt

Als weitere Themen für dieses Jahr nannte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Frickingen die Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans und die Ersatzbeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF). Im Rückblick stellte Kessler den Besuch in Frick in der Schweiz als Höhepunkt heraus. Die Gemeindepartnerschaft feierte vergangenes Jahr 30-jähriges Bestehen. Mit vielen Bildern berichtete auch der Fricker Feuerwehrmajor Andreas Fahrni vom Mitwirken der Frickinger Kollegen inklusive Jugendfeuerwehr bei der Jahreshauptübung im Kanton Aargau.