Angeregt durch die Nachfrage von Michael Baader (Freie Wähler) in der Januarsitzung hat Kämmerer Florian Keller den Stromverbrauch bei der Straßenbeleuchtung der vergangenen drei Jahre vorgelegt. Aus den Zahlen ging hervor, dass sich der Verbrauch durch die teilweise Umstellung auf energieeffiziente LED-Leuchten um fast 50 Prozent reduziert hat.

Im Jahr 2016 sind rund 147 000 Kilowattstunden verbraucht worden. Zwei Jahre später lag der Verbrauch nur noch bei rund 76 000 Kilowattstunden. Demzufolge haben sich laut Keller auch die Stromkosten halbiert von 31 350 Euro auf 16 800 Euro. Für das laufende Haushaltsjahr rechnet der Kämmerer mit einem weiteren Rückgang des Stromverbrauchs. Bedingt sei dies durch die Umstellung von 109 Leuchten im Zeitraum von März bis Mai 2018. In 2017 waren bereits 142 Leuchten umgerüstet worden.

Die Investitionskosten in Höhe von rund 64 000 Euro aus den beiden Vorjahren hätten sich in vier bis fünf Jahren amortisiert, betonte Kämmerer Keller. Durch die neue LED-Beleuchtung in der Graf-Burchard-Festhalle erwartet der Finanzbeamte ebenfalls Kostenersparnisse. Zunächst wolle er aber die Jahresendabrechnung 2019. Gottfried Grundler (Freie Wähler) bewertete die eingesparten Kosten durch energieeffiziente Straßenleuchten positiv. "Da haben wir alles richtig gemacht", sagte er.