Beide Frickinger Gruppierungen gehen bei der Kommunalwahl mit neuen Gesichtern ins Rennen und zeigen sich altersmäßig bunt gemischt. Bei den Freien Wählern treten 14 Bewerber für die insgesamt zwölf neu zu besetzenden Ratsplätze an. Ihnen gegenüber stehen sechs CDU-Vertreter. Beiden Gruppen liegen eine nachhaltige Energiepolitik, der Ausbau des Schulareals und der Erhalt ländlicher Strukturen und vorhandener Infrastruktur am Herzen.

Rund 150 Interessierte kamen zur Kandidatenvorstellung.
Rund 150 Interessierte kamen zur Kandidatenvorstellung. | Bild: Martina Wolters

Als jüngste Neue geht die 28-jährige Evelyne Eschbach für die Freien Wähler (FW) ins Rennen. Die Einkaufsleiterin mit Wurzeln in der katholischen jungen Gemeinde (KJG) sowi dem Musik- und Narrenverein will sich besonders für Jugend- und Vereinsarbeit sowie für bezahlbaren Wohnraum einsetzen. Ebenfalls das erste Mal für die FWV treten die Lehrerin Caroline Elstner, die Fotodesignerin Christine Gillé sowie Gebietsverkaufsleiter Christian Lorenz, Wirtschaftsfachwirt Philippe Hermle und Ingenieur Joachim Arnold an. Hotelbetriebswirtin Simone Sauter legte ihr Hauptaugenmerk auf den Tourismusbereich.

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Neu auf der CDU-Liste stehen die Angestellte Susanne Reichle, der Ingenieur Boris Wyszkowski und die Leustettener Ortsvorsteherin Antoinette Kieback. Der Bankfachwirt Hubert Keller saß bereits in den 80er Jahren im Rat und will erneut einsteigen. Bereits im Gremium vertreten sind die CDU-Kandidaten Uwe Maier und Johann Müller.

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Bei den Freien Wählern wollen es sieben Räte noch einmal wissen. Bürgermeisterstellvertreter Walter Städele ist seit 25 Jahren dabei und äußerte wie Obstbauer Michael Baader „ungebrochene Lust“ langjährige Erfahrungen einzubringen. Der Solartechniker Gottfried Grundler erhebt für sich den „Klimaschutz“ zum wichtigsten Thema. Radiologieassistentin Susanne Zerwes möchte in einer dritten Amtszeit einen „behutsamen Blick“ auf Energie, Bauen und Schulentwicklung werfen. Bei Markus Unger hat die Wasserversorgung Priorität. Antonia Jenning und Medea Conrad wollen Kinder und Jugendliche im Blick halten.