Vom Verwaltungshaushalt wurden rund 1,2 Millionen Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt. Geplant waren 125 000 Euro. "Die Ausgaben des Vermögenshaushalts betrugen knapp 3,7 Millionen Euro", berichtete Kämmerer Anton Ganser. Mit etwa einer Million Euro sei die Entnahme aus den Rücklagen fast zwei Millionen Euro geringer ausgefallen als geplant. Zum 31. Dezember liegt ihr Stand bei 4,56 Millionen Euro. Ganser berichtete in diesem Zusammenhang, dass die Sanierung der Holzbrücke noch nicht komplett abgerechnet sei. "Der Endbetrag wird bei 1,1 Millionen Euro liegen." Als weitere Zahlen nannte er die Sanierung der Umkleidekabinen, die mit 506 000 Euro zu Buche schlägt, die Sanierung der Iris-Schule beläuft sich auf Kosten von 2,6 Millionen Euro und für die Sanierung des Rathauses nimmt die Gemeinde 350 000 Euro in die Hand.

Gleichzeitig stellte Ganser nach der Umstellung der kameralistischen auf die doppelte Buchführung die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2017 vor. Die Bilanzsumme beträgt 38 Millionen Euro. Aufseiten der Aktiva besitzt Eriskirch rund 28,6 Millionen Euro Sach- und 9,3 Millionen Euro Finanzvermögen. Auf der Passivseite schlagen 500 000 Euro für Kredite im Zusammenhang mit der Anschlussunterbringung für geflüchtete Menschen zu Buche. Die Eigenkapitalquote liegt bei 69,9 Prozent. "Das ist eine super Zahl. Über sie wäre so mancher Unternehmer froh", sagte Bürgermeister Markus Spieth. Er sei sehr zufrieden, diese Finanzsituation an seinen Nachfolger Arman Aigner zu übergeben. "Sie zeigt, dass wir in Eriskirch auch in den vergangenen Jahrzehnten der Kameralistik wirtschaftlich gearbeitet haben."