Unerwarteter Geldsegen im Deggenhausertal: Der Musikverein Deggenhausen-Lellwangen bekommt aus der Kulturförderung des Landes einen Zuschuss in Höhe von 10 000 Euro. Dies teilte am Freitag der Landtagsabgeordnete Martin Hahn (Bündnis 90/Die Grünen) mit. „Ich freue mich sehr, dass der Musikverein Deggenhausen-Lellwangen e.V. 10.000 Euro Förderung aus dem Corona-Hilfsprogramm für Kunst und Kultur des Landes erhält“, erklärt Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Wahlkreis Bodensee. Das Impulsprogramm „Kunst Trotz Abstand“ schließt an das Programm „Kultur Sommer 2020“ an. Mit dem Impulsprogramm unterstützt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Arbeit von Kultureinrichtungen, Vereinen der Breitenkultur sowie freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern in Höhe von insgesamt 7,5 Millionen Euro. Der Musikverein erhält das Geld zum Zwecke der „Stärkung der Breitenkultur und des gesellschaftlichen Zusammenhalts“.

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Breite Förderungsziele

Gefördert werden mit dem Programm künstlerische Darbietungen sowie die Entwicklung und Erprobung neuer Formate, zielgruppenspezifischer Angebote und künstlerischer Konzepte, die trotz der derzeitigen Auflagen umgesetzt werden können, heißt es in der Mitteilung. Antragsberechtigt sind Kultureinrichtungen wie zum Beispiel Soziokulturelle Zentren, Theater, Orchester, Bands und Ensembles, Museen, Kinos und Clubs sowie Vereine der Breitenkultur mit Sitz in Baden-Württemberg.

Verkündete am Freitag den unerwarteten Geldsegen für den MV Deggenhausen-Lellwangen: Der grüne Landtagsabgeordnete Martin Hahn.
Verkündete am Freitag den unerwarteten Geldsegen für den MV Deggenhausen-Lellwangen: Der grüne Landtagsabgeordnete Martin Hahn. | Bild: Die Grünen

Anträge für die letzte Förderrunde noch bis 4. Oktober möglich

Gefördert werden Honorare für das Engagement freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie anteilige Honorarkosten, die Vereine der Breitenkultur für Chorleiter und Dirigenten zahlen. Zu den Förderkriterien gehören laut Mitteilung künstlerische Qualität, Qualität der Zielgruppenansprache, der Beitrag des Projekts zur Positionierung und/oder Neuausrichtung des Antragstellers und dessen künstlerischen und kulturellen Angebots sowie die Angemessenheit der Kosten. „Anträge für die dritte und letzte Förderrunde können noch bis 4. Oktober über die Website des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst gestellt werden“, so Martin Hahn.

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