Der Gemeinderat hatte entschieden, beim Kindergarten in Limpach, der in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht, umfangreiche Sanierungsarbeiten vornehmen zu lassen. Jetzt wurde die Vergabe der einzelnen Gewerke beschlossen. Es geht dabei um die dringend erforderliche Erneuerung der sanitären Anlagen und eine neue Heizung. Man hatte sich auf eine Brennstoffzellenheizung geeinigt. In Zusammenhang mit diesen Arbeiten ist ein Anbau zur Unterbringung der Heizanlage erforderlich. Auch wurde entschieden, einen Atelierraum zu erstellen, womit ein Raum für die Betreuungskräfte geschaffen werden soll.

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Zu Beginn dieses Jahres hatte das beauftragte Architekturbüro MMP die Kosten für die entsprechenden Gewerke mit rund 258 000 Euro berechnet. Nach der Ausschreibung hat der Gemeinderat jetzt eine Summe in Höhe von rund 328 000 Euro genehmigt – eine Steigerung um 70 000 Euro. Wobei ein Zuschuss für die Brennstoffzellenheizung in Höhe von wohl 11 000 Euro noch nicht berücksichtigt ist.

Abschlusstermin mit Fragezeichen

Da auf absehbare Zeit nicht mit einer Verbesserung der sehr angespannten Marktsituation im Baubereich mit Blick auf steigende Rohstoffpreise, eingeschränkte Lieferfähigkeit von Bauprodukten und Auslastung der Fachfirmen zu rechnen ist, erachtete das Gremium eine Aufhebung der Ausschreibung als nicht zielführend. Die Bauarbeiten am Kindergarten in Limpach sollen von Juli bis Oktober dieses Jahres stattfinden. Voraussetzung für die Fertigstellung im Oktober ist jedoch, dass die erforderlichen Materialien verfügbar sein werden, was, wie in der Sitzung deutlich wurde, nicht zu 100 Prozent sicher ist. Das bedeutet, dass der Abschluss der Arbeiten durchaus auch erst in der kälteren Jahreszeit erfolgen könnte.

Gemeinderat Wolfgang Rößler (FW) regte deshalb an, dass die alte Heizung betriebsbereit bleiben müsse, bis die neue Anlage in Betrieb genommen werden kann. Dies sei geplant, wurde ihm in der Sitzung bestätigt.