Fachlich unterstützt wurde die Pflanzaktion von den Permakulturgestaltern Volker Kranz aus Norddeutschland und Ronny Müller aus Freiburg. „Ich hatte gehört, dass die Postcode-Lotterie gemeinnützige Organisationen und Umweltaktivitäten fördert und einen entsprechenden Antrag gestellt“, erzählt Permakulturdesignerin Katharina Philipp vom Haslachhof.

Lebensmittel für Mensch und Futter für Tiere zu erzeugen

Die Zusammenarbeit sei unkompliziert gewesen. Man habe eine Förderung in Höhe von 28 000 Euro in Aussicht gestellt bekommen; bei einem Eigenanteil von 10 Prozent. So habe man 34 000 Euro investieren können. Bei dem Projekt gehe es darum, Lebensraum für Mensch und Tier zu generieren, Lebensmittel für Mensch und Futter für Tiere zu erzeugen, Biotope und Nischen zu schaffen. Gewissermaßen als Versuch wurden auch eher exotische Bäume und Klimagehölze gepflanzt, die dürreresistent und winterhart sind. In Zeiten des Klimawandels könnten diese sich besser entwickeln als einheimische Pflanzen, so die Hoffnung. Dazu zählen unter anderem die Pawpaw genannte Indianerbanane, Ölweiden, Kakipflaume und Pekannussbäume.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass anhaltende Trockenheit der Natur sehr schadet. Deshalb soll ein Pflanzstreifen, unterstützt durch einen minimalen Graben, den Abfluss von Oberflächenwasser verhindern und dieses im Boden speichern, um die Pflanzen in Trockenzeiten zu versorgen.

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