Mit dem Spatenstich hat der Bau zweier Häuser mit Wohnungen auf dem ehemaligen Sägewerkgelände in Wittenhofen begonnen. In den beiden als Mehrgenerationenhäuser bezeichneten viergeschossigen Gebäude werden 26 Wohnungen von 70 bis 125 Quadratmetern Wohnfläche geschaffen. "Die Häuser sind barrierefrei, entsprechen der aktuellen Energiesparverordnung und werden von Unternehmen aus unserer Region errichtet", betonte Markus Knisel, der gemeinsam mit Hermann Knisel Bauherr der zwei Häuser ist. 26 Tiefgaragenstellplätze und 13 Außenstellplätze sind vorgesehen. Es werden sowohl Eigentums- als auch Mietwohnungen angeboten.

Auf dem rund 9000 Quadratmeter umfassenden ehemaligen Sägewerksgelände werden weitere sieben Einfamilienhäuser entstehen. Die Grundstücke sind bereits an Einheimische und Neubürger verkauft worden. Markus Knisel erklärte: "Im Januar 2016 hatten wir die erste Projektsitzung für die Neue Mitte Wittenhofen und wir gehen davon aus, dass die Mehrfamilienhäuser im Oktober 2019 fertiggestellt sein werden."

Bürgermeister Fabian Meschenmoser betonte: "Diese Initiative ist eine Bereicherung für die Gemeinde, weil hier keine Industriebrache entstanden ist, sondern im Ortskern entstehen Wohnungen durch Verdichtung im Innenbereich." Die Gemeinde nutze die Entwicklung, um die Wohnumfeldgestaltung auch für die Lebensräume für Jung und Alt und die Pflegegemeinschaft zu verbessern.

Deshalb sei auch der Neubau der Brücke über die Aach zur Landesstraße 207 in diesem Zusammenhang eine wichtige Maßnahme. Daraus ergebe sich eine Verkehrsberuhigung für die Lebensräume und das Pflegeheim, zumal es keine Durchfahrtmöglichkeit vom Schulweg zur neuen Brücke über die Aach geben wird.

Nachdem der Verkehr aus dem neuen Baugebiet Neue Mitte Wittenhofen und der Lebensräume sowie der Pflegegemeinschaft über die neue Brücke fließe, werde der Schulweg für die Kinder entlastet, ebenso die Einmündung in die Landesstraße 204 bei der Bäckerscheune Baader.