Es ist schöne Tradition in Deggenhausertal, dass die Gemeindeverwaltung mit den Landfrauen in der Vorweihnachtszeit zum Seniorennachmittag einlädt. In diesem Jahr haben rund 100 Senioren den Weg in den Saal des Feuerwehrgerätehauses gefunden, darunter der 80-jährige Paul Stolz aus Oberhomberg. Er ist mit dem eigenen Auto nach Wittenhofen gefahren: "Beim Seniorennachmittag sind immer so viele Leute da und man hat etwas Abwechslung." Auch Margaret und Herbert Kenzler aus Wittenhofen genießen die Gesellschaft: "Als früherer ZF-Mitarbeiter bin ich oft zur ZF-Rentner-Weihnachtsfeier nach Friedrichshafen gefahren, aber vor zwei Jahren haben wir entschieden, hier zum Seniorennachmittag zu gehen, weil hier so viel geboten ist," sagte Herbert Kenzler.

Neben dem Kuchen- und Tortenbüfett sorgten der Männerchor Heiligenberg und die Vorschulkinder der Kindergärten für Abwechslung. Gemeindeclownin Talina hatte als Engelchen ein "Wunder" für die Gäste parat. Und als Besonderheit hatte Herbert Jauch eine Bilderpräsentation vorbereitet über die Entwicklung von Deggenhausertal und den Menschen vor Ort, was für Gesprächsstoff sorgte.

Ein lustiges Engelchen: Gemeindeclownin Talina alias Manuele Redlich sorgte als Engelchen für humoristische Höhepunkte beim Seniorennachmittag. Bild: Wolf-Dieter Guip
Ein lustiges Engelchen: Gemeindeclownin Talina alias Manuele Redlich sorgte als Engelchen für humoristische Höhepunkte beim Seniorennachmittag. Bild: Wolf-Dieter Guip

Damit auch möglichst viele der teils betagten Herrschaften kommen konnten, waren mehrere Buslinien eingerichtet worden, die die Interessierten aus den Teilorten und an bekannten Bushaltestellen abholten. Emma und Walter Klein aus Wittenhofen kamen allerdings selbst: "Weil es geschneit hat, war meine Frau etwas unsicher und so bin ich gemeinsam mit ihr hierher gefahren", erklärt Walter Klein. Seine Frau Emma Klein ergänzte: "Ich komme gerne zur Weihnachtszeit hierher, weil es immer sehr schön ist und man Bekannte trifft, mit denen man etwas schwätzen kann."