Während in Obersiggingen ein Platzregen für Weltuntergangsstimmung sorgte, ging in Urnau nur gelegentlich ein leichter Landregen runter. Kurzerhand wurden einige Partyzelte herbeigeschafft und nach anfänglichen technischen Problemen rockte die Band „Fallout Lips“ den Dorfplatz in der Ortsmitte beim Dorfgemeinschaftshaus. Die Zelte machten den Platz noch heimeliger und die gelegentliche Feuchtigkeit tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Gut besucht zeigt sich der Dorfplatz in Urnau beim Konzert der Rcokgruppe „Fallout Lips“ und die Fans sind begeistert von der Musik und der Action im Tal.
Gut besucht zeigt sich der Dorfplatz in Urnau beim Konzert der Rcokgruppe „Fallout Lips“ und die Fans sind begeistert von der Musik und der Action im Tal. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Während für die Band im vergangenen Jahr ein Container als Bühne diente, gab in diesem Jahr ein echtes Rock-Theater, denn es konnte die bereits vorhandene Bühne genutzt werden, auf der jetzt schon die Proben für das am 12. und 13. Juli stattfindende Theater im Tal (TiT) durchgeführt werden. „Ich finde es Mega, dass hier ein Rockkonzert stattfindet; ich mache selbst als DJ klassische Rockmusik“, sagt Jürgen Heigle aus Urnau, der meint: „Selbst wenn hier Schlager laufen würden, würden die Leute kommen, weil was los ist im Dorf.“

Sabine Köberle ist mit ihrem Mann und den Töchtern Selina (10) und Laura (7) aus Sattelbach nach Urnau zum Rock gekommen: „Mein Mann war im vergangenen Jahr beim Rockkonzert schon hier und da hat er gesagt, ich solle in diesem Jahr mitkommen – obwohl das nicht so ganz meine Musik ist, ich stehe eher auf Namika oder Xavier Naidoo.“ Ihre Töchter rümpfen auch eher die Nase – „Na ja“, meint Selina und Laura sagt: „Gefällt mir so mittel.“

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Organisiert wird Rock am Dorfplatz von der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) Deggenhausertal mit Unterstützung von Herbert Kopp. Im KJG-Organisationsteam ist Saskia Fischer, die erklärt: „Das Ergebnis kommt der KJG zugute, damit das Sommerlager besser ausgestattet werden kann“. In diesem Jahr gehe es nach Niedersonthofen im Allgäu mit dem Thema „Zeitreise“ und es seien noch Restplätze frei. Nach 18 Jahre hatte Benedikt Caspari, der jetzt Vorsitzender des Sportvereins Deggenhausertal (SVD) ist, das KJG-Management an Lukas Blessing, Saskia Fischer und Fabian Grauel übergeben. „18 Jahre sind genug und jetzt soll eine neue Generation für die Führung der KJG aufgebaut werden“, erläutert Caspari.

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