In luftiger Höhe verlautbarte Zimmermeister Alfons Viellieber unter anderem: „Mit Gunst und Verlaub hier neu erstellt, steht das Ensemble ‚Neue Mitte Wittenhofen‘. Es grüßet schön in den Ort hinein und wer es sieht, der wird sich freu‘n. Wo Mann und Weib traulich geborgen in Frieden und Eintracht darin wohnen und das Glück sie auf ihrem Weg begleitet.“

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Fertigstellung ist Ende des Jahres geplant

Beim Richtfest für zwei Mehrfamilienhäuser in der „Neuen Mitte Wittenhofen“ erinnerte sich Markus Knisel, der gemeinsam mit Hermann Knisel Bauherr des Projekts ist: „Die ersten Ideen für die Gestaltung der ‚Neuen Mitte Wittenhofen‘ auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerks der Familie Knisel entstanden im Jahr 2015, im darauffolgenden Jahr wurden erste Gespräche mit der Gemeindeverwaltung Deggenhausertal geführt, im Mai 2018 gab es den symbolischen Spatenstich und jetzt das Richtfest für zwei Gebäude im Geschosswohnungsbau.“ Insgesamt 26 Wohneinheiten, alles Zwei- bis Vierzimmerwohnungen, entstehen hier mit ebenso vielen Tiefgaragenstellplätzen und 13 Außenstellplätzen. Mit der Fertigstellung sei Ende dieses Jahres zu rechnen und die Hälfte der Wohnungen sei bereits verkauft, erzählte Markus Knisel weiter.

Beim Richtfest auf der Baustelle in Wittenhofen (von links): Bauherr Markus Knisel, Hubert Broger (Rohbau), Zimmermeister Alfons Viellieber, Markus Hanawitsch (Architekt) und Bauherr Hermann Knisel. Im Hintergrund sind die Baustellen der Einfamilienhäuser zu sehen.
Beim Richtfest auf der Baustelle in Wittenhofen (von links): Bauherr Markus Knisel, Hubert Broger (Rohbau), Zimmermeister Alfons Viellieber, Markus Hanawitsch (Architekt) und Bauherr Hermann Knisel. Im Hintergrund sind die Baustellen der Einfamilienhäuser zu sehen. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Auch sieben Einfamilienhäuser entstehen auf dem Areal

Neben den beiden Mehrfamilienhäusern entstehen auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Areal auch sieben Einfamilienhäuser. Markus Knisel betonte, dass ausschließlich regionale Handwerker am Bau der beiden großen Wohngebäude beteiligt seien: aus Salem, Bermatingen und Grünkraut – der Betrieb mit dem weitesten Anfahrtsweg habe seinen Sitz in Riedlingen.

Markus Knisel sieht Projekt als Zukunftsinvestition

Knisel sagte, er sehe das Projekt als eine Investition in die Zukunft, die Heimat für viele Menschen schaffe. Die Gebäude hätten Charakter und Charme; manchen würden sie gefallen und anderen nicht – das sei auch ein Stück weit Geschmacksache.

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Auf gelegentliche Kritik bezüglich der verhältnismäßig großen Baukörper antwortet Markus Knisel: „Es wurde im Kommunalplan eine Machbarkeits- und Umsetzungsanalyse durchgeführt und daraus der Projektauftrag definiert.“ Ein Expertenteam einschließlich des Bauamtes sei gegründet und das Bauprojekt vom Gemeinderat einstimmig genehmigt worden.