Im großen Saal des Feuerwehrgerätehauses in Wittenhofen haben sich am Freitag 29 Kinder, begleitet von ihren Eltern, Großeltern, Freunden und Verwandten, eingefunden. Mit prall gefüllten und schweren Schultaschen sowie teilweise noch größeren Schultüten hatten die Erstklässler in den ersten Reihen Platz genommen. Einige wirkten weitgehend entspannt, während andere unsicher in dem großen Saal nach Freunden und Bekannten Ausschau hielten. Allen war die Neugier auf ihren ersten Schultag anzusehen.

Clown-Darbietung sorgt für fröhliche Stimmung

Um den Kindern den Eintritt ins Schulleben zu erleichtern und dieses Ereignis feierlich und spannend zu gestalten, hatte das Lehrerkollegium um Rektorin Maike Steininger gemeinsam mit den älteren Schülern ein kleines Programm zusammengestellt. Einer der Höhepunkte ist stets der Auftritt der Clowns der Zirkus-AG der Schule.

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Bei ihrem Kampf mit einer Leiter, die sich schlussendlich als Tonleiter herausstellte, hatten die drei Spaßmacher die Lacher der Zuschauer auf ihrer Seite und ihre unterhaltsamen Darbietungen wurden mit viel Beifall belohnt.

Die Clowns (von links) Noja, Leander und Adrian kämpfen mit einer Leiter und stellen später fest, dass es sich um eine Tonleiter handelt.
Die Clowns (von links) Noja, Leander und Adrian kämpfen mit einer Leiter und stellen später fest, dass es sich um eine Tonleiter handelt. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Rektorin wünscht Erstklässlern, dass sie mutig und neugierig ins Schulleben starten

Den Hintergrund des Clown-Auftritts erklärte Rektorin Steininger: „Die drei Clowns waren mutig und haben die große Leiter aufgestellt. Und was dann passiert ist, hätten die Drei wohl nicht gedacht: Es war eine Tonleiter, bei jeder Stufe, die sie erklommen, wurden die Töne immer höher.“ Weil die Clowns mutig und neugierig gewesen seien, hätten sie die Tonleiter entdeckt. Und das wünsche sie sich auch von den Erstklässlern, dass sie mutig und neugierig seien und in der Grundschule Augen und Ohren offen hätten, um Dinge zu entdecken, die sie sonst vielleicht nie entdeckt hätten.

Beim Durchschreiten des Zauberbogens werden aus den Kindern, wie hier Nele, Schulkinder, die dann mit ihren Paten aus der zweiten Klasse die Klassenzimmer erkunden. Rechts zu sehen ist Schulleiterin Maike Steininger.
Beim Durchschreiten des Zauberbogens werden aus den Kindern, wie hier Nele, Schulkinder, die dann mit ihren Paten aus der zweiten Klasse die Klassenzimmer erkunden. Rechts zu sehen ist Schulleiterin Maike Steininger. | Bild: Wolf-Dieter Guip

An die Eltern appellierte die Rektorin, den Kindern Halt zu geben, damit sie mutig sein können, um Neues zu erfahren und Entdeckungen zu machen. Die Schule habe zur Aufgabe, Neugier und die Lust am Lernen zu wecken und das Kollegium werde dafür sorgen, dass die Leiter sicher steht.