„Ich wünsche mir einen Gemeinderat mit Persönlichkeiten, die von den Kompetenzen her möglichst alle Themen und Lebensbereiche abdecken, um die bestmöglichen Lösungen für alle Beteiligten, für die Einwohner der Gemeinde Deggenhausertal zu finden“, betont die 33-jährige Judith Seubert, die verheiratet ist und drei Kinder hat. Deshalb musste sie auch nicht lange überlegen, als sie von den Freien Wählern gefragt wurde, ob sie für den Gemeinderat kandidieren würde. Sie findet es gut, dass auch von auswärts Stammende – sie kommt aus Meßkirch – sich im Gemeinderat engagieren und sieht das auch als Zeichen, dass sie gut im Tal integriert ist.

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Es gebe viele Baugebiete im Tal und auch dort würden Familien von Auswärts hinziehen, die eine Stimme im Gemeinderat haben sollten. Dieses Thema und das Thema Kinder/Jugendliche will Judith Seubert im Gemeinderat vertreten. Das Deggenhausertal sei gut aufgestellt und biete eine gute Struktur für Junge und Alte, für Familien und Menschen mit Beeinträchtigung. „Das Konzept des Deggenhausertals finde ich sehr gelungen“, unterstreicht Seubert, die ihren Beitrag dazu leisten möchte, dass es weiter so gut funktioniert. Die Werte im Tal sollten erhalten werden. Es sei gut, dass Unternehmen ihren Standort im Tal hätten und Arbeitsplätze böten – dies gelte es zu unterstützen. Der Tourismus sei ein wichtiger Aspekt und hier gelte es, ein Augenmerk auf Rad- und Wanderwege zu halten – was auch für Einheimische wichtig sei. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sei sehr wichtig und sollte Innerorts und ins Umland verbessert werden.

Jugendraum ist ein Ziel

Seubert ist der Überzeugung, dass eine junge, weibliche Person bisher im Rat fehlt. Ein Ziel von ihr ist, eine Räumlichkeit für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zu schaffen. Mit der Skater-Anlage in Wittenhofen habe die Gemeinde einem guten Treffpunkt für junge Leute in der warmen Jahreszeit entwickelt, der gut angenommen werde. Für die kalte Jahreszeit fehle allerdings ein Treffpunkt.