Die Gemeinde schafft neue Hard- und Software an. Der Gemeinderat entschied in seiner jüngsten Sitzung, die Infrastruktur im Rathaus in Wittenhofen und den Außenstellen, im Feuerwehrgerätehaus und in der Mediothek auszutauschen. Die Gemeinde lässt sich das 86 000 Euro kosten. Sabrina Schorer, Leiterin des Ordnungsamts, ist für die EDV-Ausstattung zuständig.

Vorteile bei Wartung, Aktualisierung, Software und Lizenzen

Sie erklärte, eine einheitliche Serverlösung für Rathaus, Mediothek und Feuerwehr biete erhebliche Vorteile bei Wartung, Aktualisierung, Software, Lizenzen und Hardwarekosten – zumal die eigenständigen Server in Mediothek und Feuerwehr in absehbarer Zeit ebenfalls ausgetauscht werden müssten. Gleichzeitig solle eine Datenspiegelung mit dem Feuerwehrhaus eingerichtet werden, sodass künftig eine räumlich getrennte Datensicherung möglich sei.

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Außerdem werde der Support von Windows 7 im Januar eingestellt. Betroffen sind Rechner im Rathaus und den Außenstellen, wie Kindergärten, Bauhof, Wasserversorgung, Kläranlage, Mediothek und Feuerwehr. Zunächst soll im Rathaus auf Windows 10 umgestellt werden. Außerdem wird einheitlich Office 2019 auf den Rechnern installiert.

Schulen müssen vom Rathaus getrennt bleiben

Auf die Frage von Gemeinderat Wolfgang Rößler, ob man nicht die Schule gleich mit einbeziehen sollte, meinte Arthur Sangl von der Firma „All4IT“: „Wir müssen die Schule unter anderem wegen personenbezogener Daten vom Rathaus trennen.“ Für die geplante EDV-Umstellung im Rathaus gebe es keine Zuschüsse aus dem Digitalpakt der Bundesregierung, erklärte er. Der Digitalpakt richte sich nur an Schulen.