Annabell Weber und ihr Mann Alexander Weber haben den kompletten Hammerhof mit allen Gebäuden und der kleinen Kapelle 2013 übernommen. Dazu kommen zirka zehn Hektar Wald und Streuobstwiesen. Aus den Bio-Äpfeln machen sie Apfelsaft und nachdem sie auch die Brennerei übernommen haben, wird hochprozentiges destilliert. Das übrige Obst geht an einen Verarbeiter im Deggenhausertal. Für die übernommenen Tiere – es gibt noch sieben Schafe, fünf Ziegen, zwei Hasen acht Hennen und einen Hahn sowie Hunde und Katzen – wurde ein Art Gnadenhof eingerichtet, der jedoch nicht öffentlich ist.

Hofflohmarkt mit Innenhoffest

"Wir sind überwiegend Selbstversorger und haben noch einen Garten mit Gemüse und Beeren, was wir selbst verarbeiten", ergänzt Weber. Die Familie plant am 22. September einen Hofflohmarkt mit Innenhoffest. Ab 10 Uhr gibt es die Möglichkeit, allerlei Dinge vom alten Hammerhof zu erwerben. Das geht von Einrichtungsgegenständen wie Tischen und Stühlen über altes Geschirr sowie Gastronomie-Küchenutensilien bis hin zu alten landwirtschaftlichen Gerätschaften. "Es soll ein kleines, aber feines Fest sein mit guter Laune, guten Freunden und viel Spaß für alle", sagt Annabell Weber. "Deshalb wird auch mit Speisen und Getränken sowie Omas Kuchen bewirtet und wir wollen auch für etwas musikalischen Hintergrund sorgen", ergänzt sie. Und selbst wenn das Wetter nicht mitspielen sollte, gebe es die Möglichkeit, in Nebengebäude auszuweichen, wie die im Jahre 1861 errichtete Scheune.

 

Andrea Hammer im September des Jahres 2013 auf der Terrasse des Hammerhofs, der am daruffolgenden Sonntag seinen letzten Öffnungstag hatte. Heute ist der Hof ein privates Anwesen.
Andrea Hammer im September des Jahres 2013 auf der Terrasse des Hammerhofs, der am daruffolgenden Sonntag seinen letzten Öffnungstag hatte. Heute ist der Hof ein privates Anwesen. | Bild: Wolf-Dieter Guip